Beiträge von Spiffypurse

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    Auf Vvardenfell, nahe Balmora, auf dem Anwesen der Andaai-Geschwister...


    Gamam atmet schwer, als er das ein wenig abseits stehende Gebäude auf dem Anwesen der Andaai betritt.

    Hinter sich zieht er einen durchaus schweren Körper über den Boden, der vollständig in einfache Leinen gehüllt und gut verschnürt ist.

    Sein schwerer Helm, der seinen Kopf komplett umhüllt, macht es ihm nicht unbedingt leichter.

    Sorg dafür, dass der Tote in einem der Käfige landet, hat man ihm gesagt.

    Wozu der Aufwand, fragt er sich.

    Aber er tut, wie ihm befohlen und schleift den Leichnam über den sandigen Boden, bis zu jenem einzelnen Gebäude, wo die <Gäste> landen.

    Als er eintritt, erkennt er durch die schmalen Schlitze des Visiers, dass hier bereits jemand ist.


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    Als Gamam den Raum betritt, erkennt er Astrotia, wie sie gerade dabei ist, eine Gefangene zu verhören.


    Astrotia, geübt sich unerkannt im Schatten zu bewegen, ist wohl schon eine Weile dabei, sich mit einem <Gast> zu beschäftigen.

    Eine Dunmer, die Gamam nicht kennt, die er aber auf den ersten Blick recht attraktiv findet, weilt in einer der Käfige und wird von Astrotia verhört.

    Als er eintritt, mit dem eingeschnürten Körper im Schlepptau, wird ihm kurz die Aufmerksamkeit geschenkt und das Verhör für den Moment unterbrochen.

    Er könnte meinen, er wäre fast schon unerwünscht, würde gar stören, wie bei einem heimlichen Treffen zweier sich Liebender.

    Bevor es in einer unangenehmen Stille ausartet, nickt er den Zwei knapp zu und macht sich daran, seinen Auftrag auszuführen.

    Obwohl er die Gefangene nicht kennt, scheint sie ihm doch irgendwie bekannt vorzukommen.

    Temperament hat sie auf jeden Fall, das merkt er sofort.

    Auf die Fragen von Astrotia reagiert sie gar trotzig und kämpferisch.

    Warte nur ab, bis Iveffyn Andaai Dich in die Finger kriegt, denkt er sich, während er eine der Käfige öffnet und keuchend den schweren Körper hinein befördert.


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    Gamam tut wie ihm befohlen und befördert den eingeschnürten Leichnam in einen der leeren Käfige.


    Statt den Raum wieder zu verlassen, entscheidet sich Gamam dafür, hier noch ein wenig zu verweilen und für einen Augenblick dem Verhör beizuwohnen.

    Die Andaai-Geschwister halten wohl eine Menge von Astrotia, die noch so lange Teil der Bande ist.

    Er mag sie nicht.

    Sie hält viel von sich und ziert sich auch nicht, es jedem zu zeigen, insbesondere so einer einfachen Soldklinge, wie er es ist.

    Zumindest ist es das Bild, das er von ihr hat.

    Diese arrogante Kuh, denkt er sich.

    Gerade erst bei uns und schon meint sie, ihr stünde mehr Freiheiten zu, als den anderen.

    Sicher umgarnt sie bereits die Geschwister mit ihren körperlichen Reizen.

    Ob die Gefangene diese Almdroni Nethlas ist, derer wir habhaft werden sollten, fragt er sich, als in diesem Moment die Türe aufgeht und Iveffyn Andaai eintritt.


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    Iveffyn Andaai kommt dazu, will wohl den <Gast> persönlich befragen.


    Iveffyn Andaai ist die Schwester von Midyn Andaai, der ein wenig älter ist und in den meisten Fällen besonnener agiert, als Iveffyn, die zu teils heftigen Ausbrüchen neigt.

    Iveffyn hat ihr Gesicht ebenfalls bedeckt, aber Gamam erkennt sie sofort.

    Sie will wohl der Gefangenen keine Hinweise geben, wo sie sich derzeit befindet und auch nicht ihr Gesicht zeigen.

    Ja, es ist diese Nethlas, das wird jetzt klar.

    Iveffyn ist gekommen, das Verhör zu übernehmen und sich dieses Miststück persönlich vorzuknöpfen.

    Innerlich feiert Gamam sie und spottet über Astrotia.

    Jetzt kommt der Boss und sie hat sich zu fügen, muss sich ducken, so wie er.

    Nun ist sie nicht mehr die arrogante Schattenfrau.

    Gamam ergötzt sich an dieser Situation, während er auf dem Hocker sitzt und gar nicht bemerkt, dass sich der eingeschnürte Leichnam in seinem Käfig zu bewegen scheint.


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    Alndroni Nethlas gibt sich beim Verhör kämpferisch und schein keine Angst zu haben.


    Almdroni Nethlas erweist sich als harte Nuss.

    Sie trotzt den Fragen von Iveffyn genau so, wie sie es bei Astrotia tat.

    Was für ein mieses Stück.

    Am liebsten wäre er aufgesprungen und hätte ihr eine verpasst.

    Direkt auf ihre kleinen Brüste, dort, wo es richtig weh tut.

    Ja, das würde ihm gefallen, doch er bleibt einfach an seinem Platz stehen und beäugt wortlos die Szenerie.

    So wie er es immer tut.


    Nun aber scheint Iveffyn die Oberhand zu gewinnen.

    Almdroni gibt ihren Widerstand wohl auf.

    Zumindest macht es auf alle den Eindruck, wobei sie sehr gut darin ist, andere mit Worten geschickt zu manipulieren.

    Als Bardin weiß sie ihrer Stimme zu ihren Gunsten einzusetzen.

    Wie andere die Klinge führen, so wählt sie scheinbar immer die passenden Worte.

    Nun aber läuft es wohl auf einen Handel aus.

    Gamam ist sich sicher, dass Iveffyn alles unter Kontrolle hat, als sie sich mit der Gefangen wohl einigt und diese in Bälde gar frei lassen wird.

    Er hätte sich gerne noch ein wenig mit ihr vergnügt.

    Aber daraus wird natürlich wieder nichts.

    Als Iveffyn und Astrotia für den Moment den Raum verlassen, beäugt Gaman Almdroni durch sein Visier und stellt sich im Geiste gerade vor, was er wohl alles mit ihr hätte anstellen können.


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    Ein paar letzte Anweisungen für Astrotia, sowie eine Einladung in die privaten Gemächer.


    Iveffyn ist sichtlich zufrieden mit der Arbeit von Astrotia.

    Auch Llenri Naral, die in diesem Moment nicht vor Ort ist, wird lobend erwähnt, als sie mit Astrotia draußen spricht.

    Ein paar kurze Anweisungen, wie weiter mit Almdroni umzugehen ist, und Iveffyn ist schon wieder auf den Weg.

    Bevor sie aber geht, vergisst sie nicht zu erwähnen, dass sie Astrotia und Llenri bald schon in ihren privaten Gemächern zu sprechen wünscht.

    Lissi und der wilde Kaiser (2007)


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    Fenond Ondyril, der Wirt der Taverne <Zum spitzen Netch> in Balmora, putzt schon eifrig die Theke.

    Es wird Zeit, bald wieder ein paar Gäste in der Taverne zu Balmora zu begrüßen.

    Zuletzt waren die Geschäfte nicht so toll und Carellons Miene noch finsterer als sonst.

    Fenond ist sich aber sicher, morgen wird es ein guter Tag...


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    (OoC)

    Moin allerseits!

    Morgen, am Mittwoch, 3. Juli, gibt es wieder etwas offenes Tavernen-RP. Ab 19 Uhr wird Fenond hinter der Theke im <Zum spitzen Netch> in Balmora stehen und sich über einige Gäste freuen.


    Wer Zeit & Lust hat, kommt vorbei!


    Anker --> Korkenzieher17u4

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    Balmora auf Vvardenfell, in der Krypta auf dem Anwesen des <Dicken>…


    Das ist wahrlich schon auch ein kleines Dilemma.

    Gerade ist man im Begriff, den Merkwürdigkeiten rund um den Leichnam des Oviros Redaathram nachzugehen und in die von Nevrel Dath'harian gefundene Bodenluke zu steigen, da taucht plötzlich eine unbekannte und mysteriöse Dunmer auf, die sich als Rienna Arle zu erkennen gibt.

    Die Priesterin Ira Ilethryl ist es eh schon unbehaglich, Hand an einem Toten anzulegen, um mögliche Unklarheiten an den Wunden zu untersuchen, da taucht eben jene Fremde auf, die den <Dicken> sogar gar nicht zu kennen scheint.

    Die Wache Seldris mahnt derweil zur Eile, will man der Katze <Vendera> die Luke hinab noch folgen können und so ist es Ulvran Dres, der sich daran macht, die Sache mit Rienna Arle möglichst rasch zu klären.


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    Die mysteriöse Rienna Arle taucht auf und sorgt ob des Vorhabens für ein wenig Unruhe.


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    Die Bodenluke, die Nevrel Dath'harian entdeckt hat, in der die Katze des <Dicken> verschwunden ist.


    Seldris traut Arle nicht im Geringsten.

    Er glaubt ihr kein Wort, als sie erklärt, sie kenne den <Dicken> nicht, wolle den Toten aber bei der öffentlichen Aufbahrung die Ehre erweisen.

    Ulvran scheint diese Tatsache nicht besonders zu stören, will er wohl rasch besagter Katzenspur nachgehen, um herauszufinden, ob es wahr sein könnte, dass der Leichnam, der hier auf dem Altar aufgebahrt ist, womöglich gar nicht der echte Oviros Redaathram ist.

    So macht er Arle in seiner gewohnt wortgewandten, aber deutlichen Art recht schnell klar, um was es hier gerade geht und das es wohl das Beste sei, dass sie sich der Gruppe einfach anschließt.

    Nachdem Seldris dafür sorgt, dass die Wache vor der Türe sodann niemanden mehr in die Krypta lässt, steigt die Gruppe also hinab in jene Bodenluke, wo sie von Dunkelheit empfangen wird.


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    Die Gruppe entdeckt dunkle lange Gänge.


    Einige Meter tiefer erwartet die Gruppe ein dunkler und enger Gang.

    Ira sorgt auf magische Weise für ein wenig Helligkeit, wenngleich der Lichtkegel auch nicht besonders weit reicht.

    Seldris führt die Gruppe an, schreitet voran und so wagt man sich Schritt für Schritt weiter hinein in das Dunkel eines scheinbar endlos langen Ganges.

    Die mysteriöse Arle, der wohl keiner in der Gruppe so recht zu trauen scheint, fügt sich allerdings echt schnell ein, als wäre sie bereits schon eine Ewigkeit mit eben genau diesen Leuten auf Abenteuern unterwegs gewesen.

    Nach einer Zeit kommt die Gruppe an eine Gabelung.

    Nun gilt es, sich zu unterscheiden.

    Rechts oder links?

    Sowohl die blinde Nevrel Dath'harian, deren Gehör besonders gut trainiert ist, als auch Rienna Arle, hören wohl das Miauen der Katze in weiter Ferne, aber vom linken Gang aus, der ein wenig in die Höhe führt.


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    Schritt für Schritt geht es den engen Gang entlang, weiter in die Dunkelheit hinein.


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    Eine Gabelung. Man berät sich, welchen Weg man nehmen soll.


    So ist es rasch entschieden.

    Man folgt der Katze des <Dicken>, die ihren wahren Herrn sucht, so die Vermutung.

    Wie sollte es auch anders sein?

    Sie wich ihm zu Lebzeiten nie von der Seite, interessierte sich aber nicht die Spur für den aufgebahrten Toten in der Krypta, der dem <Dicken> zum verwechseln ähnlich sieht und will unbedingt hier diesen Gang entlang.

    Seldris ist sich sicher, dass diese Gänge ein Fluchtweg sind, da Oviros viele Feinde hatte.

    Die Wache geht wieder voran, Meter für Meter, und hält plötzlich inne, als er in der Ferne, die Katze entdeckt.


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    Man sieht die Katze, vor einer Türe hockend.


    Der Gang scheint dort zu enden, an einer Türe, die Katze davor, miauend.

    Seldris will sie sich holen, da wird er von Arle direkt überholt, die nur wenige Schritte vor ihm dann aber plötzlich im Boden verschwindet.

    Der Wachmann weiß gar nicht recht was passiert ist und verliert ebenso den Halt unter den Füßen.

    Er fällt, in die Tiefe, in die Dunkelheit.

    In Gedanken sieht er sich schon tot, da taucht er tief in Wasser ein, direkt neben Arle.

    Eine Falle, vor dieser Türe und beide tappten hinein.


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    Rienna Arle und Seldris tappen in eine Falle, fallen tief und landen im Wasser.


    Während oben Ulvran, Ira und Nevrel rätseln, was zu tun wäre, beschließen Arle und Seldris, es zunächst zu Zweit weiter zu versuchen.

    Die Katze <Vendera> rennt indes schnell weg, den Gang wieder zurück, so als hätte sie nur versucht, die Gruppe hier in diese Falle zu locken, denn jene Türe erweist sich als Attrappe.

    So wird kurzerhand die Gruppe ungewollt getrennt.

    Arle will wohl nicht länger auf die anderen warten, hat scheinbar genug von diesen dunklen Gängen und entscheidet sich dafür, alleine einer Spur zu folgen, als sich der Gang ein weiteres Mal gabelt.

    Seldris verweilt indes dort, in der Hoffnung, wieder auf seine Mitstreiter zu treffen, die sich weiter oben wieder auf den Rückweg gemacht haben und bei der ersten Gabelung nun den rechten Gang wählen.


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    Arle und Seldris machen sich zunächst zu Zweit weiter auf den Weg.


    Und in der Tat treffen Nevrel, Ulvran und Ira wieder auf Seldris, der sichtlich froh darüber ist.

    Nun folgt man nicht nur wieder der Katze, sondern auch Rienna Arle.

    Der Gang führt wieder nach oben, wird mal schmaler, mal breiter.

    Bis man dann an eine Leiter kommt.

    Oben in der Decke entdeckt man eine weitere Luke.

    Arle ist nicht zu sehen, muss also dort durch gegangen sein.

    Man zögert nicht lange, steigt hinauf, durch die Luke und findet sich in einem kleinen Haus wieder.


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    Eine Leiter, eine Luke. Dort muss es hinaus gehen.


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    In der Hütte ist es leer.


    Das Haus, das sich als Fischerhütte entpuppt, ist leer und liegt an einem See.

    Draußen erkennt man in der Ferne die Silhouette von Balmora und das die Hütte an einem See liegt.

    Seldris kennt den See und auch das Anwesen, das auf der anderen Seite des Wasser liegt.

    Auch Ulvran Dres ist dieses Gebäude wohlbekannt, war er doch jüngst erst dort zu Gast.


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    Das Anwesen auf der anderen Seite des Sees ist wohlbekannt.


    Es ist das Anwesen der Andaai-Geschwister, von denen man sagt, dass sie der Verbrecherbande <Dunruhn> vorstehen...


    Balmora auf Vvardenfell, die Krypta auf dem Anwesen des <Dicken>…


    Einzelne Fackeln erhellen das kleine Außengelände der Krypta auf dem Anwesen des Oviros Redaathram.

    Zwei Wachen, eine davon die getreue Waffenhand Seldris, postieren an den oberen Treppenstufen vor dem Eingang zur Krypta, wo der Leichnam von Oviros aufgebahrt ist.

    Am heutigen Abend, so kündigten es einige Aushänge in Balmora an, soll die Krypta für Besucher geöffnet sein, um sich von dem reichen Geschäftsmann verabschieden zu können.

    Seldris erwartet kaum jemand, war der <Dicke>, wie man ihn oft genannt hat, bei den meisten nicht gerade beliebt.

    So manch einer wird seinem Tod wohl keine Träne hinterher weinen.


    Seldris begrüßt die Besucher an den Stufen zur Krypta.


    Es kommen aber doch mehr, als er gedacht hat.

    Natürlich um auch den eigenen Ruf zu wahren, wo man ansonsten im geschwätzigen Balmora durch Abwesenheit wieder ins Gerede kommen könnte.

    Es gibt nun mal eben auch Dinge, die man tun muss, auch wenn man es nicht möchte.

    Natürlich ist Almdroni Nethlas eine der Besucher, begleitet von der Priesterin Ira Ilethryl, denen man ein durchaus inniges Verhältnis zueinander nachsagt.

    Und da ist noch undurchsichtige Ulvran Dres, dessen halbes Gesicht durch Feuer entstellt ist und möglicherweise den nun geplatzten Geschäften hinterher trauert.

    Zur Überraschung von Seldris taucht eine ältere Dunmer auf, die sich Dravona Athras nennt.

    Seldris, der schon einige Jahre in Diensten des <Dicken> steht, hat sie noch nie gesehen, doch es scheint, als wäre sie eine langjährige Bekannte von Oviros.


    Die alte Dunmer Dravona Athras scheint etwas persönliches mit dem Toten noch zu klären zu haben.


    In der Krypta ist es dunkel und still.

    Einige Kerzen erhellen die kleine Halle und ein leicht süßlicher Duft empfängt die Besucher, wohl von den Räuchergefäßen.

    Am Eingang steht der Schreiber des Hauses, Delvis Uvuralo, der die Eintretenden mit einem Nicken begrüßt, aber nichts sagt.

    Vor ihm sieht man eine Urne auf einem Tisch, die wohl für den <Dicken> gedacht ist.

    Es scheint, als wird auch seine Leiche dem Feuer überantwortet, damit er wieder zu der Asche wird, aus der er entstanden ist.

    Dravona, die als erste eingetreten ist und wohl alleine dem Toten noch etwas zu sagen hat, begibt sich zunächst ein wenig abseits auf eine der Bänke.

    Etwas verspätet taucht dann noch sie blinde Nevrel Dath'harian auf, die sich ebenfalls ein wenig weiter weg von den anderen aufhält.


    Die Besucher treten ein, wollen wohl dem <Dicken> die letzte Ehre erweisen.


    Man tritt an den Leichnam heran.


    Oviros Redaathram liegt aufgebahrt auf einem steinernen einfachen Altar, gekleidet in der Tracht, die er sonst fast immer zu Lebzeiten trug.

    Seine Hände liegen auf dem Bauch, übereinander gekreuzt, die Augen geschlossen.

    Es dauert einige Minuten, ehe sich die Besucher entschließen, sich dem Toten zu nähern.

    Es ist Ulvran, der Almdroni und Ira zum Toten führt.

    Während Seldris derweil im leisen Gespräch mit Dravona einiges über deren Vergangenheit und Beziehung zum <Dicken> erfährt, machen sich die anderen daran, sich vom Toten persönlich zu verabschieden.


    Seldris spricht mit der alten Dunmer, während die anderen bei dem Toten stehen.


    Doch Seldris betrübt schon eine ganze Zeit etwas und er ist es dann auch, der Almdroni Nethlas zu sich heran holt und ihr im Vertrauen seine Sorgen beichtet.

    Das, was er ihr erklärt, scheint die Bardin doch sehr zu erstaunen, will es nicht so Recht glauben.

    Aber der Wachmann bleibt hartnäckig und offenbart sich dann offen auch den anderen am Altar.

    Er erklärt, dass ihm aufgefallen ist, dass der Tote, der dort vor ihnen nieder liegt, größer zu sein scheint, als sein Herr.

    Auch trägt er andere Ohrringe, zumal Oviros den größten Wert darauf gelegt hat, die Bildnisohrringe des Heiligen Vorys zu tragen.

    Und zu guter Letzt ist seine Katze <Vendera> nicht hier, die sonst niemals von seiner Seite wich.


    Ulvran Dres scheint betrübt ob der geplatzten Geschäfte mit Oviros.


    Die Katze aber, so Ulvran, hätte er aber doch hier immer gehört, aus irgendeiner Ecke.

    Das bestätigt dann auch Nevrel Dath'harian, die sich prompt aufmacht, das Getier zu suchen.

    Seldris weist zusätzlich noch daraufhin, dass sein Herr eine weitere Wunde an der Pulsader am Handgelenk hat, die vorher nicht auffiel.

    Während sich Ira und Ulvran dazu entschließen, den Toten daraufhin bezüglich der Wunden zu untersuchen, verlässt Almdroni Nethlas die Krypta.

    Sie sträubt sich vehement, die Totenruhe derart zu stören und scheint auch ein wenig ermattet.

    Nevrel findet derweil <Vendera>, die Katze des <Dicken>, vor einer Luke am Boden kauernd und stetig miauend.


    Seldris spricht mit Almdroni Nethlas...


    Ira und Ulvran entdecken, dass der Leichnam zwar die tödliche Wunde am Hals hat, nicht aber die am Handgelenk, von der Seldris berichtet hat.

    Diese ganzen seltsamen Dinge, mit der Katze bei der ominösen Luke am Boden, erhärtet für die Anwesenden der Verdacht, dass womöglich der Leichnam des Oviros Redaathram ausgetauscht wurde.

    So würde hier auf diesem Altar eine andere Person liegen, die fast genau so aussieht.

    Doch sollte es so sein, wer würde dies tun wollen?


    ...und offenbart sich den anderen, die sodann beginnen, den Toten, nach anfänglichen Zögern, zu untersuchen.


    Nevrel Dath'harian findet die Katze <Vendera> und eine Luke am Boden, die sie Seldris zeigt.


    Es scheint unglaublich, doch obsiegt in diesem Moment die Neugierde der Besucher, als dann auch die Katze <Vendera> blitzschnell durch die von Nevrel geöffnete Luke im Dunkel verschwindet.

    Was verbirgt sich unterhalb dieser Luke im Dunkel?

    Ist die Katze los, ihren Herrn zu suchen?


    Man beschließt, dem auf den Grund zu gehen...


    Balmora auf Vvardenfell, bei Grubesha nahe der Taverne...


    Es hat aufgehört zu regnen.

    Fenond Ondyril, der dürre Wirt der Taverne <Zum spitzen Netch>, verlässt seinen Arbeitsplatz, um gewohnt seine Einkäufe zu erledigen.

    Grubesha´s Stand an der Straße nahe der Taverne, ist sein Ziel.

    Fenond mag sie nicht sonderlich, aber hier bekommt er die besten Waren und da muss man wohl auch mal ein Auge zudrücken.



    Auf dem Weg zurück fällt ihm ein Stück Papier am Boden auf, halb in einer Pfütze liegend.

    Es ist einer der Aushänge, die überall in Balmora verteilt sind.

    Die Bekanntmachung darüber, den toten Oviros Redaathram in seiner Krypta noch einmal die letzte Ehre erweisen zu können.


    Einen Moment verharrt Fenond an der Stelle, betrachtet den halb aufgeweichten Schrieb und verzieht dabei keine Miene.

    Es scheint, als denke er über ihn nach, den <Dicken>, wie sie ihn alle hinter vorgehaltener Hand nannten.

    Doch dann wendet sich der Wirt direkt ab, lässt das Schreiben dort liegen.



    Als sich so langsam die Worte auf dem Papier im Wasser auflösen, betritt er wieder die Taverne und geht seiner Arbeit nach.

    So, als wäre nichts gewesen...



    Moin!


    Es tut sich was bei den Dunmern.

    Mittlerweile gibt es eine kleine, aber sehr feine Gruppe, die untereinander das Dunmer-RP belebt.

    Und es kommen immer mal wieder auch Akteure dazu.

    Wer auch mal Lust hat, mitzuspielen, kann uns gerne kontaktieren.


    In diesem Sinne, hier nochmal der Hinweis zu unserem eigenen Discord-Server...



    Bei Interesse, einfach joinen...

    Nothing to Lose - The Security Guard Scene (1997)

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    Auf Vvardenfell, nahe Balmora, auf dem Anwesen der Andaai-Geschwister...


    Es ist wohl nur schwer zu erahnen, was dem einäugigen Midyn Andaai in diesem Augenblick durch den Kopf geht, während er vor dem maßstabsgetreuen Modell von Vvardenfell steht und sich mit der Linken unbewusst übers Kinn fährt.

    Sicher ist, dass er in Gedanken ist und über etwas grübelt, dass ihn scheinbar schon eine Weile beschäftigt.

    Als dann seine Soldklingen Llenri Naral und Astrotia das Arbeitszimmer betreten, ist es, als würde er aus eben jenen Gedanken gerissen, in denen er für eine ganze Zeit lange schwelgte.


    Midyn Andaai schwelgt in Gedanken, während er auf das maßstabsgetreue Modell von Vvardenfell starrt.


    Während Gamam, der vorwiegend für den Wachdienst und für die groben Aktivitäten eingesetzt wird, sich gewohnt ein wenig zurück hält, sind es Llenri und Astrotia, auf die Midyn schon eine Zeit wartet.

    Auf sie, und ihren Bericht.

    Denn die Zwei hatten einen klaren Auftrag.

    Die Fremdländer, angeführt des Dunmer Llovryn Velas, die man bereits in eigenen Händen wusste und die allerdings fliehen konnten und dabei ein Blutbad angerichtet haben.

    Sie sollten Informationen sammeln, Leute aushorchen und einige besuchen, um sie zu verhören.

    Die Andaai-Geschwister wollen dieser Gruppe und wohl insbesondere Llovryn Velas wieder habhaft werden, gerade nachdem Midyn neue interessante Informationen von Ulvran Dres erfahren hat, der erst kürzlich hier zu Gast war.


    Llenri Naral und Astrotia treten ein und werden bereits erwartet.


    Sowohl Astrotia, als auch Llenri, berichten dem Einäugigen so detailliert und umfangreich, wie es nur geht.

    Dabei kommt rasch heraus, dass scheinbar Almdroni Nethlas etwas mit der Flucht der Gesuchten zu tun haben könnte.

    Möglicherweise hat sie ihnen sogar Unterschlupf gewährt.

    Ebenso weisen einige Dinge darauf ihn, dass der Tod des Oviros Redaathram, gemeinhin als der <Dicke> bekannt, mit in diese ganze Sache verstrickt sein könnte.

    Dass er sein Leben auf dem Nethlas-Anwesen aushauchte, während der eigenen Feier, entlastet die Hausherrin wohl kaum.


    Es gilt also nun zu überlegen, welche Schritte die nächsten sein sollen und abzuwägen, welches Risiko man dabei zu wagen sich traut.

    Wäre Midyns Schwester Iveffyn hier, so wäre die Entscheidung wohl bereits gefallen.

    Doch Midyn ist im Grund ganz froh, dass es nicht so ist, weiß er doch um die impulsive Ader seiner Schwester, die sich so manches Mal zu einer unbedachten Tat hat hinreißen lassen.

    Die versteckten Gräber auf dem Gelände zeugen von ihrem teils ungezügelten Temperament und so einige lukrative Geschäfte sind schon daran gescheitert.


    Die zwei Soldklingen haben einiges zu berichten.


    Midyn scheint mit der Arbeit seiner zwei Soldklingen zufrieden zu sein.

    Gute Leute zu finden ist nun mal auch nicht so einfach.

    Zudem scheinen sie auch selbst aktiv zu werden, trauen sich etwas und sind bereit, für <Dunruhn> Wagnisse einzugehen.

    So lange sie am Ende gut für die Organisation sind, ist alles bestens.


    Die Fakten sind auf dem Tisch, ein Plan ist rasch geschmiedet.


    Wenn aber nicht,...dann würde wohl seine Schwester Iveffyn sich darum kümmern.

    Jetzt aber hat man rasch einen Plan geschmiedet.

    Und als Llenri und Astrotia das Arbeitszimmer verlassen und den Einäugigen wieder alleine mit seinen Gedanken zurücklassen, ist sich dieser in diesem Augenblick sicher, dass man auf dem richtigen Weg ist.


    Ganz langsam schleicht sich ein leichtes Grinsen in sein kantiges Gesicht, während er wieder auf das maßstabsgetreuen Modell von Vvardenfell starrt...

    [EP]


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    Balmora auf Vvardenfell, am Kanal...


    Die beleibte Aphrose Aralovas schnauft gewaltig, als sie nun zum dritten Mal die steinerne Treppe rauf und runter schritt, um einige Waren auf eines der Boote zu hieven.

    Mächtig außer Atem lässt sie sich auf einen wackeligen und knarzenden Stuhl nieder, um ein wenig Luft zu holen.

    Der Schweiß rinnt ihr übers Gesicht, als sie ihrer besten, und einzigen, Freundin Reloori Moabvo gewahr wird, die sich ihr leichten Fußes nähert.

    Kaum in Redereichweite schnattert die dürre Reloori auch schon los.


    "Hast Du es schon gehört? Der <Dicke>..."

    Weiter kommt sie nicht, als sie Aphrose prompt nicken sieht und jäh enttäuscht inne hält, dachte sie doch, sie könne ihre Freundin mit einer neuen Nachricht überraschen.

    "Ja. Das spricht sich schnell rum. Der Arme. Ist auf seinem Fest gestorben.", erklärt Aphrose, immer noch schwer atmend.

    "Der Arme? Sprichst Du vom <Dicken>, von schmierigen Oviros Redaathram, den niemand mochte?"

    Aphrose zuckt mit den Schultern.

    "Mag sein, ja. Hast natürlich Recht. Aber den Tod wünscht man doch keinem, nicht wahr?

    Reloori nickt.

    "Weiß man, was passiert ist?"

    "Nicht sicher, nein. Einige sagen, er wäre einfach umgekippt, das Herz. Andere flüstern, er hätte sich beim Liebesakt mit einer Jüngeren übernommen."

    "Ach was...so ein Blödsinn,...wobei?"

    Reloori kann sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.

    "Es gibt aber auch das Gerücht, man hätte ihn getötet, aufgeschlitzt von oben bis unten.", fügt Aphrose an.


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    So verweilen die Zwei noch eine Weile am Kanal und schnattern wie wild, weiterhin über des <Dicken> Tod.

    "Sein Leichnam soll für einige Tage in der Krypta seines Anwesens aufgebahrt sein.", erklärt Aphrose, die sich dann auch langsam erhebt.

    "Und? Willst Du ihm etwa die letzte Ehre erweisen?"

    "Ein Totenbesuch beim <Dicken>? Bei den Göttern, niemals...", faucht Aphrose. "Komm, lass uns in die Taverne, einen Sujamma trinken."

    "Gibst Du etwa einen aus?", erwidert lachend Reloori, während beide sich in Richtung der Taverne <Zum spitzen Netch> aufmachen.



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    Auf Vvardenfell, nahe Balmora, auf dem Anwesen der Andaai-Geschwister...


    Midyn Andaai hat geladen und Ulvran Dres ist gekommen.

    Der einäugige weißhaarige Dunmer, dem nachgesagt wird, zusammen mit seiner Schwester der Verbrecherbande Durnrun vorzustehen, sitzt am großen Tisch im Arbeitszimmer ihres Anwesens und mustert den Dres am anderen Tischende.

    Ulvran hat sich jüngst als Heiler in Balmora niedergelassen und scheint das Interesse des Einäugigen geweckt zu haben.

    So sitzen sie nun an diesem Tisch, beäugen einander, als dann Midyn das Gespräch beginnt...


    Ulvran Dres betritt das Anwesen der Andaii-Geschwister und wird von der Wache Gamam, sowie der Soldklinge Astrotia empfangen.


    Schnell wird klar, dass Ulvran ein gewiefter Taktiker ist, der es versteht, Gespräche zu lenken und anderen unbewusst Informationen zu entlocken.

    Ulvran, dessen Haut an so einigen Stellen arg verbrannt und entstellt ist, wirkt ruhig, als er den Kelch Wein erhebt und der Höflichkeit wegen mit dem Hausherr auf ein gutes Gespräch anstößt.

    Man könnte den Eindruck gewinnen, als würden sich beide in einigen Punkten ähneln.

    Auch Midyn kommt aus dem Hause Dres, wenngleich er den Namen nicht trägt.

    Ulvran dagegen kommt aus gutem Hause.

    Seiner Familie gehören die Combeerenberge an den Südhängen der Ascadia-Inseln.

    Sympathisch wirkt er keineswegs, doch scheint er Ahnung vom Wein zu haben.

    Und so ist es nicht verwunderlich, dass Midyn zügig auf ein für beide Seiten erträgliches Geschäft aus ist, bei dem es um erhebliche Weinlieferungen geht.

    Würde man meinen, dass dies nun einige Zeit an langatmigen Verhandlungen nach sich ziehen würde, so sieht man sich getäuscht, denn beide sind sich direkt einig.


    Astrotia und Ganam bringen Ulvran ins Arbeitszimmer, wo Midyn bereits wartet.


    Doch Midyn hat an diesem Tag nicht nur Interesse an Wein und Geschäften.

    Es geht auch um Informationen.

    So ist es nicht verwunderlich, dass einmal wieder das Thema jener <Gruppe> um einen gewissen Llovryn Velas auf den Tisch kommt, der zwei Fremdländer gen Balmora und in die hiesige Taverne führte, wo sie dann in der Nacht verschwanden.

    Ulvran versteht es aber, seine Worte so geschickt zu wählen, sodass am Ende kaum hilfreiche Informationen für den Einäugigen heraus springen.


    Astrotia, Soldklinge im Diensten von Dunruhn, die ebenfalls diesem Treffen beiwohnt, spitzt im Hintergrund die Ohren, als es um das Thema der <Fremdländer> geht.

    Die Andaai-Geschwister gaben ihr, und Llenri Naral, unmissverständlich zu verstehen, dass sie erwarten, jener Gruppe in Bälde habhaft zu werden.

    Ihr ist klar, dass jede Informationen, und sei sie auch falsch, dienlich sein kann, so man es versteht, sie ins rechte Licht zu rücken.


    Man könnte meinen, Ulvran und Midyn belauern einander, während Astrotia im Hintergrund gut zuhört.


    Dass der <Dicke> bei seiner jüngst veranstalteten Feier möglicherweise sein Leben verlor, wird natürlich auch angesprochen.

    Diese Tatsache scheint Ulvran dann doch ein wenig mehr zu interessieren, hatte er zumindest die Absicht, mit Oviros Redaathram Geschäfte mit dem Wein seiner Familie abzuschließen.

    Aber vermutlich ist es ihm in diesem Moment dann doch egal, wo er doch mit Midyn Andaai einen sehr guten Geschäftspartner gefunden hat.


    Über Llovryn Velas weiß er dann aber doch einiges zu berichten und klärt Midyn ein wenig über dessen Vergangenheit in Gramfeste auf.

    Es ist nicht sicher, ob Midyn diese Dinge bereits wusste, doch scheint er überrascht und sehr interessiert ob dieser Neuigkeiten.

    Umso mehr ist es ihm ein Anliegen, diesem Trio habhaft zu werden, zumal es Gerüchte darüber gibt, dass sie womöglich mit dem, was dem <Dicken> widerfuhr, zu tun haben könnten.


    Iveffyn Andaai, die Schwester von Midyn, will Ulvran wohl nicht sehen und bleibt der Unterredung fern, was sie Astrotia deutlich erklärt.


    Es ist ein ruhiges Gespräch, ohne laute Worte, aber am Ende, als sich die Wege von Midyn und Ulvran wieder trennen, scheinen beide voneinander ein wenig mehr erfahren zu haben... oder wurden mit zum Teil falschen Informationen versorgt.

    Am Ende des Tages ist ein Jeder darauf aus, sich im Ränkespiel der Häuser und Organisationen bestmöglich zu platzieren und sich Vorteile zu verschaffen, ohne selbst Schaden zu nehmen.


    Vvardenfell, auf dem Nathlas-Anwesen, nahe Balmora...


    Die Nacht weicht nun dem Tage, und der Sturm einem deutlich angenehmeren Wetter.

    Seltsamerweise ließ das so heftige Unwetter, das genau über dem Nethlas-Anwesen zu toben schien, mit dem Verschwinden des mysteriösen Eindringlings nach und so präsentiert der neue Morgen als scheinbar ein Guter, während die Gäste, die eine zumeist schlaflose Nacht hinter sich hatten, so langsam alle erwachen.


    Seldris erwacht und trifft auf Linaris Denum.


    In dem Anwesen ist es dafür merkwürdig still, als hinge eine Trauer über diesem Haus.

    Der verletzte Seldris, der nun so einige Jahre als treuer Gefolgsmann in Diensten des Oviros Redaathram ist, reibt sich die Schulter, wo der Wurfdoch des unheimlichen Schattens, wie von geisterhand, geführt eine nicht geschützte Stelle der Rüstung getroffen hat.

    Er blinzelt aus müden Augen durch den Schlafsaal und erblickt Linaris Denum, der wohl auch schon wach ist, während die blinde Adori Mheszen Viden, sowie Nevrel Dath'harian zu schlafen scheinen.

    Was war das nur für eine Nacht?

    Sein Herr wurde auf heimtückische Art ermordet, aus dem Schatten heraus die Kehle aufgeschlitzt.

    Dieser mysteriöse Eindringling, möglicherweise ein Vampir, glich einem Dämon mit unheimlichen Kräften.

    Jetzt, am Morgen, ist alles ruhig.


    Almdroni Nezhlas und Ira Ilethryl kommen dazu.


    Seldris macht sich zu Denum auf und bemerkt, dass seine bretonische Begleitung Ariene Marquielle immer noch tief und fest schläft.

    Denum erklärt, dass wohl eine Art magische Hypnose-Zauber auf ihr liegt und es wohl durchaus einen Zusammenhang mit dem Eindringling geben könnte.

    Während Adori erwacht und sich zu den anderen gesellt, wird festgestellt, dass Vilvyth Aevety Hlaalu wohl das Anwesen bereits verlassen hat.

    In diesem Moment tauchen auch die Hausherrin Amldroni Nethlas und Ira Ilethryl, die die Nacht scheinbar gemeinsam in einem separaten Bereich des Anwesens verbracht haben.

    Man bespricht sich, ist traurig und schockiert über das Ableben des <Dicken>, andererseits aber auch erleichtert, dass nicht noch mehr passiert ist.


    Man bespricht und berät sich zu den Ereignissen der Nacht.


    Ariene Marquielle ist zur Erleichterung von Linaris wieder wach.


    Almdroni erklärt auf Nachfrage von Linaris, dass es sicher Untersuchungen zu diesem Fall geben wird und man sich sicher sei, die Schuldigen zu finden und ihrer gerechten Strafe zugeführt zu werden.

    Seldris bittet indes darum, seinen Herrn, dessen Leichnam Almdroni derweil in Leinentücher gewickelt und nach draußen gebracht hat, mitnehmen zu können, um ihn für eine angemessene Trauerfeier in seinem Haus aufzubahren.

    Zur Erleichterung von Linaris erwacht Ariene aus ihrem tiefen Schlaf und weiß nicht, was passiert ist.

    Es scheint, als wäre auch dieser Hypnose-Zauber mit dem Verschwinden des Eindringlings nach und nach verflogen.


    Bevor man das Anwesen verlässt, stärkt man sich noch mit Speisen, die Alndroni zubereitet hat.


    Priesterin Ira Ilethryl betet am Leichnam des <Dicken>, während Seldris sich anschließend daran macht, seinen toten Herrn mitzunehmen.


    Als alles fürs Erste besprochen und geklärt war und man sich noch etwas gestärkt hat, machen sich die Gäste langsam alle auf den Weg, das Nethlas-Anwesen zu verlassen.

    Almdroni hofft derweil wohl, dass dieser Vorfall ihren Ruf nicht arg schädigen könnte, so man ja weiß, was für Wege der Tratsch und Klatsch in den Gassen von Balmora nehmen kann.

    Während Seldris den Leichnam seines Herrn auf einen Karren hievt, gehen sie alle erst einmal ihrer Wege und nehmen wohl so einige Gedanken mit auf den Weg.

    Fast alle sind sich wohl sicher, dass die Vorfälle auf dem Nethlas-Anwesen aus jener Nacht noch für viel Gesprächsstoff sorgen wird und mögliche Untersuchungen nach sich ziehen könnten.

    Den <Dicken> mag niemand so recht gemocht haben, doch hatte er vielerorts großen Einfluss.


    Und am Ende bleibt die Frage, wer ihn auf so heimtückische Weise das Leben nahm...

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    Vvardenfell, auf dem Nethlas-Anwesen, nahe Balmora...


    Linaris Denum blickt sorgenvoll auf die Spuren, die die Wache Seldris im oberen Stockwerk im ehemaligen Schulungsraum des Nethlas-Anwesens entdeckt hat.

    Die Feier des Oviros Redaathram, welche so groß angekündigt wurde, scheint nun endgültig zu Ende.

    Ein Sturm hat die Gäste ins Haupthaus flüchten lassen, sodass man jetzt gezwungen ist, die Nacht auf dem Anwesen zu verbringen.

    Zu allem Überfluss deuten jene Spuren auf dem Teppich darauf hin, dass hier jemand heimlich eingedrungen ist.


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    Man bespricht sich betreffend der Spuren.


    Die Hausherrin Aldmdroni Nethlas und die Priesterin Ira Ilethryl besehen sich auch die Spuren und kommen zum gleichen Ergebnis, wie Denum.

    Es gilt also nun sehr wachsam zu sein.

    Es ist möglich, dass hier jemand im Hause ist, der mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts Gutes im Schilde führt.

    Währen Linaris im Schlafraum im Obergeschoß nach seiner Begleitung Ariene Marquielle sieht, wird sich die Wache Seldris aufmachen, nach seinem Herrn zu sehen, der scheinbar seit einer ganzen Weile noch unten in der Eingangshalle ganz alleine sitzt und sich dem Wein hin gibt.

    So Seldris den Raum verlässt, aktiviert derweil Almdroni die vermeintlichen Statuen mit magischer Kraft zu Wächter-Golems, die helfen könnten, Eindringlinge aufzuspüren.


    Oben im Schlafsaal haben inzwischen die blinde Adori Mheszen Viden, Nevrel Dath'harian, Vilvyth Aevety Hlaalu und die Fremdländerin Ariene Marquielle erste Vorbereitungen für die Nachtruhe getroffen, als Linaris dazu kommt.

    Er findet allerdings Ariene bereits tief schlafend vor.

    So tief, dass sie nicht einmal erwacht, als Linaris sie schüttelt.

    Ein Umstand, der ihn mit Sorge erfüllt, denn es scheint, als würde sie in irgendeiner Form mit einem Zauber belegt, der sie in diesen Schlaf fallen ließ.

    Er macht sich umgehend daran, sie zu untersuchen und wird schon in Kürze wissen, dass dies mit jenem vermeintlichen Eindringling zu tun haben wird.


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    Seldris macht einige grausige Entdeckung und holt Almdroni und Ira dazu.


    Als die Wache Seldris nach dem <Dicken> schaut und die Eingangshalle betritt, in der es dunkel ist, stockt ihm der Atem.

    Sein Herr Oviros Redaathram sitzt weiterhin auf seinem Stuhl, vor ihm ein halb geleerter Kelch mit Wein.

    Doch starren seine Augen weit geöffnet nach vorne ins Leere und sein Hals ist in voller Breite aufgeschlitzt.

    Sein Anzug ist voller Blut, ebenso unter seinem Stuhl am Boden.

    Seldris schluckt bei dem Anblick, genau so, wie Almdroni und Ira, die er direkt dazu holt.

    Der Gastgeber ist augenscheinlich tot, wurde heimtückisch gerichtet.

    Und es hat hier jemand alle Lichter gelöscht.

    Ira entdeckt ein Schreiben unter dem Tisch, das einige Hinweise gibt, doch beschließen sie zuerst, die anderen zu informieren, die sich oben im Schlafsaal aufhalten.


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    Auf dem Weg gen Schlafsaal im Obergeschoß bemerkt man, dass alle Lichter gelöscht wurden.


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    Oben angekommen, wird den anderen vom Tod des <Dicken> berichtet.


    Auf dem Weg ins Obergeschoß bemerken die Drei, dass im ersten Stock alle Lichter gelöscht sind, genau wie unten beim toten <Dicken>.

    Ihnen wird sofort klar, dass sie nicht mehr alleine sind.

    Seldris ist bereit und hat die Hände bei seinen Klingen, um auf etwaige Angriffe aus dem Dunkel reagieren zu können.

    Doch es passiert nichts, sie kommen ohne Zwischenfälle im Schlafsaal an, wo Linaris Denum verkündet, dass Ariene scheinbar mit einem Hypnose-Zauber belegt wurde, der von Vampiren genutzt wird.

    Es passt alles zusammen.

    Die verdunkelten Räume, der heimtückische Angriff auf den <Dicken> und die Hypnose bei Ariene.

    Der Eindrinling könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Vampir sein.

    Man ist gewarnt und ist sich darüber im Klaren, dass man in der Nacht wohl kaum ein Auge zubekommen werden wird.


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    Man berät sich im Schlafsaal.


    Während man sich noch weiter bespricht, ertönt plötzlich ein Stockwerk tiefer ein ohrenbetäubender Lärm.

    Als würde jemand etwas sehr schweres auf den Boden hämmern.

    Alle zucken zusammen, aber Almdroni weiß Bescheid.

    Einer ihrer Wächter-Golems hat Alarm geschlagen.

    Die Wache Seldris ist der Erste, der mit gezückten Klingen nach unten stürmt, gefolgt von den anderen.


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    Im ehemaligen Schulungsraum wird der Eindringling entdeckt, woraufhin Seldris verletzt wird.


    Dort, im ehemaligen Schulungsraum, wo man auch die Spuren zuvor fand, erkennt man eine dunkle Gestalt am Fenster kauernd, die wohl im Begriff ist, das Haus auf diesem Wege zu verlassen.

    Das Fenster ist bereits geöffnet und lässt Wind und Regen hinein, von dem immer noch tobenden Sturm.

    Die Gestalt wendet sich Seldris und den anderen zu, die dazu kommen und faucht ihnen entgegen.

    Gerade will die Wache auf den Eindringling zustürmen, da fliegt ihm schon ein Wurfmesser entgegen, erwischt ihn an der Schulter und streckt ihn nieder.

    Alles geht so blitzschnell, dass die anderen kaum reagieren können.

    Die mysteriöse dunkle Gestalt springt katzenhaft aus dem Fenster und ist im Nu in der Nacht verschwunden.

    Während Ira sich um Seldris kümmert, schließt Almdroni rasch das Fenster und scheint dabei etwas zu finden.

    Seldris, am Boden liegend, meint zumindest das gesehen zu haben, doch ist er wohl doch unsicher ob seinen Schmerzen, die er gerade hat.


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    Findet Almdroni am Fenster einen Hinweis, während Ira sich um den verletzten Seldris kümmert?


    Oben im Schlafsaal kommen sie dann wieder alle zusammen und beraten einander.

    Seldris schläft rasch ein, muss seine Wunde kurieren und Ariene schläft dafür immer noch sehr tief.

    Man ist sich sicher, dass mit dem Verschwinden des mysteriösen Schattens nun die Gefahr vorüber und der Mörder des <Dicken> fort ist.


    So geht eine Feier zu Ende, die nie wirklich eine wurde und die Oviros Redaathram das Leben gekostet hat.

    Man sehnt sich nun nach dem nächsten Morgen, in der Hoffnung, dann das Nethlas-Anwesen verlassen zu können...

    Pulp Fiction - Dance Scene (1994)

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    Ich mache mal den Start...


    The Thomas Crowne Affair (1999)


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    Irgendwie fehlt das hier noch....


    Jeder hat doch sicher so tolle Film-Momente, die man auf ewig in Erinnerung hat, die einen womöglich inspirieren...vielleicht finden sich hier ja so einige "Film/Kino-Momente", die wir womöglich schon ein wenig vergessen oder an die wir hierüber eine tolle Erinnerung haben...

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    Vvardenfell, auf dem Nathlas-Anwesen, nahe Balmora...


    Über diesen Ereignis wurde in Balmora schon eine ganze Zeit getuschelt.

    Das Fest des <Dicken> steht an.

    Der nicht besonders beliebte und stattlich gebaute Geschäftsmann Oviros Redaathram hat zu einem Fest geladen und wenn es nach seinen Worten geht, kommen die wichtigsten Leute aus ganz Vvardenfell.

    Dafür hat er extra das Nethlas-Anwesen gemietet, das von der Hausherrin Almdroni Nethlas eigens für diese Feier umgestaltet wurde.


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    Die ersten Gäste treffen ein.


    Dann ist es soweit.

    Alles wurde sorgfältig vorbereitet.

    Almdroni Nethlas hat keine Mühen gescheut, es dem <Dicken> Recht zu machen, obwohl sie sichtlich kein besonders großer Fan von ihm ist.

    Doch ist es ihr wichtig, dass die Feier glatt über die Bühne geht, möchte man sich doch für weitere Vermietungen empfehlen.

    Ira Ilethryl, die neue Dienerin im Tempel des Tribunals in Balmora, ist gar für die Segnung der Feierlichkeit eingeladen.

    Es kann also nichts mehr schief gehen, möchte man meinen.


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    Die Hausherrin Almdroni Nethlas führt die Gäste auf die große Terrasse.


    Doch als die ersten Gäste eintreffen, soll sich schon Ungemach in Form von dunklen Wolken am Horizont ankündigen.

    Erst einmal werden die Gäste begrüßt und zur Terrasse des Hauses geführt, von der man einen tollen Blick über das Land hat.

    Als sich dort dann doch einige eingefunden haben und die Hausherrin sie mit Getränken versorgt hat, betritt der Gastgeber, Oviros Redaathram, die Bühne und will es sich nicht nehmen lassen, eine kleine Begrüßungsrede zu halten.

    Er betont, dass wohl noch zahlreiche weitere wichtige Gäste erwartet werden, ahnt in diesem Moment aber nicht, dass daraus nichts wird.

    Sein betont breit aufgesetztes Grinsen soll ihm schon in Bälde jäh aus seinem Gesicht weichen.


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    Noch ist das Wetter gut.


    Die, die gekommen sind, tauen recht schnell auf, plaudern untereinander, lernen sich kennen oder treffen sich gar nach langer Zeit wieder.

    So wie Vilvyth Aevety Hlaalu und Nevrel Dath´harian, die einander wohl schon eine Ewigkeit nicht mehr sahen, um sich hier bei dem Fest des <Dicken> wieder zu treffen.

    Alles scheint in bester Stimmung, doch die dunklen Wolken am Himmel verdichten sich immer mehr.

    Schon den ganzen Tag über grummelte es am Himmel über Vvardenfell.

    Es ist natürlich nichts ungewöhnliches, wenn das Wetter auch hier einmal umschlägt, aber so mancher, der hier seit Kindestagen lebt, hatte gutes Wetter vorher gesagt und im Grunde deutete nichts darauf hin, dass es auch nicht so kommen sollte.

    Doch just an diesem Tage, an diesem Abend, scheint es also doch ein wenig anders zu kommen.

    Dunkle Wolken ziehen am Horizont aus nördlicher Richtung herauf, wohl genau in Richtung Balmora und dem Nethlas-Anwesen.


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    Der <Dicke> verkündet, dass man sich ins Innere des Hauses zurückziehen müsse.


    Die Stimmung des Gastgebers fällt ins Bodenlose, als man erkennt, dass sich die Gesellschaft wohl sehr rasch ins Innere des Hauses zurückziehen muss.

    Der Wind frischt jetzt nun zusehens auf.

    Er weht teils sehr böig und lasst die Bäume und Gräser nach seinem Belieben ´tanzen´.

    Gleichermaßen wird es deutlich kühler, umso mehr sich die dunklen Wolken mit sich stetig entladenen Blitzen nähern.

    Es fängt an zu regnen.

    Erst nur wenig...doch im Nu prasseln die Tropfen so heftig vom dunklen Himmel hernieder, als wurden sie alles am Boden wegschwemmen wollen.

    Rasch flüchtet man ins Haus, ohne verhindern zu können, dennoch nass zu werden.


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    Drinnen herrscht zunächst eine seltsam bedrückte Stimmung.


    Drinnen herrscht zunächst eine eher bedrückte Stimmung.

    Der <Dicke> scheint frustriert und gibt sich dem Wein hin.

    Die geplante Segnung des Festes wird kurzerhand abgesagt.

    Während einige Handtücher besorgen, prüft die Wache Seldris die Wetterlage und muss feststellen, dass draußen nichts mehr geht.

    Das Gelände draußen ist überflutet, gleichermaßen die Wege und Straßen.

    Weitere Gäste werden wohl kaum noch dieses Anwesen erreichen können, während die Gesellschaft hier in diesem Anwesen für den Moment gefangen scheint.


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    Ira Ilethryl erklärt Oviros, dass es besser wäre, auf die Segnung des Festes zu verzichten.


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    Der <Dicke> erklärt, dass man die Nacht hier wohl gemeinsam verbringen müsse.


    So hatte es sich Oviros Redaathram sicher nicht vorgestellt.

    Es wollte sich mit diesem Fest ins Rampenlicht stellen, zeigen, was er alles kann und wie wichtig er ist.

    Nun nund dieses Fiasko.

    Während er weiter vom Wein trinkt, wird festgestellt, dass man wohl diese Nacht im Anwesen verbringen muss.

    Das gefällt nicht jedem, wie unter anderem die blinde Adori Mheszen Viden deutlich erklärt.

    Doch es lässt sich nicht ändern und so macht man sich daran, sich auf eine gemeinsame Nacht im Haus der Almdroni Nethlas vorzubereiten.


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    Die Wache Seldris entdeckt etwas und holt Linaris Denum dazu...


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    ... während der <Dicke> am Ende alleine mit seinem Wein zurückbleibt.


    Und während der Sturm draußen weiter heftig tobt, der <Dicke> Wein trinkt und sich alle daran machen, sich zur Nachtruhe zu begeben, macht die Wache Seldris im oberen Stockwerk eine Entdeckung, die weitere Sorgen bereiten könnte.

    Ein vor kurzem geöffnetes Fenster, sowie nasse Fußspuren auf dem Teppich deuten darauf hin, dass hier jemand gerade erst eingedrungen sein könnte...


    (Fortsetzung folgt...)