Reichtum von Himmelswacht

  • Ein Liederheft zur Gründung der Handelsgenossenschaft "Gefiederte Kralle" in Himmelswacht
    Am 21. Erstsaat 2Ä 593 trat die Handelsgenossenschaft "Gefiederte Kralle" in einer großen Feier im Gasthaus "Goldener Löwe" an die Öffentlichkeit. Im Zuge des Balls sorgte die khajiitische Bardin J'ada mit Gesang und dem Spiel auf der Violine für musikalische Unterhaltung. Unterbrochen wurde die Bardin vor zwei kleinen und für alle überraschenden Auftritten eines der Mitglieder der Handelsgenossenschaft, des Handelsfürsten Kiasi-zar, der seinen Gesang mit der Lyra untermalte.


    Einige Tage nach der Veranstaltung wurden durch die Handelsgenossenschaft in den Straßen Himmelswachts mehrseitige Liedblätter verteilt. Zu jedem Lied ist in Notenschrift die Singstimme gezeichnet.

Durch Straßen zieht mit leichtem Schritt,
ein Mann, der nur vom Handel spricht!
Er feilscht um Gold, er tauscht geschickt,
kein Kunde sicher vor ihm ist!


Refrain:
Ein guter Kaufmann niemals ruht!
Ob Seide, Wein oder ein Schwerte gut,
bei ihm kriegt jeder, was er sucht!


Ein Nord sprach: „Kaufmann, schenk mir Bier!“
Er lachte: „Freund, gern – doch zahl es mir!“
Der Nord sprach laut: „Ich hab kein Geld!“
Da rief er: „Dann hilf du mir auf dem Felde aus!“


Refrain:

Ein guter Kaufmann niemals ruht!
Ob Seide, Wein oder ein Schwerte gut,
bei ihm kriegt jeder, was er sucht!


Ein Dieb wollt' nachts sein Lager plündern,
nahm Münzen, Schmuck und auch zwei Bücher.
Doch früh am Morgen, ach, welch' List!
Sah er: Der Kaufmann auch ein Magier ist!



Komposition von J'ada

Gold in jeder Hand, mein Freund,
Das Silber glänzt so fein wie nie!
Rubine rot und Smaragde grün,
das Glück will uns heut' reichlich blüh'n!


Refrain:
He! He! Ein Becher für den Reichtum,
He! He! Ein Lied für unser Glück!
Schmiede Stahl und webet Seide,
nie mehr stecken wir zurück!


Die Gier frisst manche, doch wir sind klug,
teilen Gold mit Freunden, das tut gut.
Der Reichtum blüht, wenn wir vereint,
so tanzt das Glück und niemals weint.


Refrain:
He! He! Ein Becher für den Reichtum,
He! He! Ein Lied für unser Glück!
Schmiede Stahl und webet Seide,
nie mehr stecken wir zurück!



Komposition von J'ada

Wo die Wellen küssen sanft das Land,
und Türme ragen stolz zum Himmelsrand,
da wächst die Stadt, so prächtig und fein,
Himmelswacht, die Perle aus Stein.


Refrain:
Blühet Gold und Handel reich,
Wissen fließt durch Gassen gleich.
Marmor hell und Seide weich,
Himmelswacht, du strahlend’ Reich.


Von Fernen bringen Schiffe Gut und Wein,
Magier weben Runen aus uraltem Sein.
Schmiede formen Stahl, scharf und klar,
und Gelehrte hüten das Wissen von Nirn fürwahr.


Refrain:
Blühet Gold und Handel reich,
Wissen fließt durch Gassen gleich.
Marmor hell und Seide weich,
Himmelswacht, du strahlend’ Reich.


Elfen singen von alter Zeit,
doch die Zukunft blüht in voller Pracht.
Frieden herrscht in der Morgenluft,
und Wohlstand steigt wie Blütenduft.


Refrain:
Blühet Gold und Handel reich,
Wissen fließt durch Gassen gleich.
Marmor hell und Seide weich,
Himmelswacht, du strahlend’ Reich.



Komposition von J'ada

Hoch auf dem Felsen, so kühn und frei,
schwingt sich der Adler dem Himmel vorbei.
Sein Auge wachsam, sein Herz so rein,
ein König der Lüfte will er stets sein.


Tief in der Steppe, mit mächtigem Schritt,
zieht durch die Weiten der Senche mit.
Gerecht und weise, von stolzer Gestalt,
Herrscher der Wüste, in Mut niemals kalt.


Edel und stark, sie trotzen der Zeit,
trugen den Ruhm in ewige Weit’.
Senche und Adler, Brüder im Geist,
zeigen ganz Nirn, was wahre Kraft heißt.


Doch nicht mit Krallen, nicht mit Gewalt,
herrscht wahre Größe, die ewig halt’.
Wer gibt und tauschet, wer klug versteht,
dass Reichtum in freiem Geiste besteht.


So handeln sie beide, auf Himmel und Erd’,
Tausch ist die Sprache, die Leben gewährt.
Der Senche bewahrt, der Adler bringt,
wo Freiheit gedeiht, der Wohlstand erklingt.


Senche und Adler, weise und frei,
lehren die Völker, was ewig sei:
Nicht Gold noch Schätze, nicht Eisen so schwer –
doch Handel, der blüht, bringt Frieden noch mehr!



Komposition von Kiasi-zar

In Himmelswacht, wo Sonnenlicht

auf Marmor strahlt, durch Seide scheint,

da handeln Händler klug

mit Gold, Gewürz und feinem Bier.


Refrain:

Fleiß und Handel, Gold und Gut,

in Himmelswacht wächst unser Mut.

Wer hier schafft und klug ersinnt,

dem folgt der Wohlstand, rasch wie der Wind.


Die Schiffe tragen Fracht herbei,

aus Summerset und fernem Quai.

Perlen, Glas und feines Erz,

hier wiegt der Handel schwer im Herz.


Refrain:

Fleiß und Handel, Gold und Gut,

in Himmelswacht wächst unser Mut.

Wer hier schafft und klug ersinnt,

dem folgt der Wohlstand, rasch wie der Wind.


Die Schmiede hämmern, Seiler flecht’,

die Weber weben Kunstgeflecht.

Vom Morgenrot bis Abendglanz

erklingt der Marktplatz voller Tanz.


Refrain:

Fleiß und Handel, Gold und Gut,

in Himmelswacht wächst unser Mut.

Wer hier schafft und klug ersinnt,

dem folgt der Wohlstand, rasch wie der Wind.



Komposition von J'ada

Über Wüste, über Tal,
fliegt der Adler, hoch und schnell.
Unter Blättern, lautlos sacht,
schleicht der Senche in der Nacht.


Refrain:
Adler fliegt und Senche springt,
jeder jagt, wie’s ihm gelingt.
Hoch in Lüften, tief im Sand,
Beide Jäger, stolz und stark!


Adler sieht, was niemand schaut,
greift die Beute, scharf und laut.
Senche wartet, duckt sich klein,
bis der Sprung bringt Tod herein.


Refrain:
Adler fliegt und Senche springt,
jeder jagt, wie’s ihm gelingt.
Hoch in Lüften, tief im Sand,
Beide Jäger, stolz und stark!


Keiner weicht und keiner flieht,
wenn die Jagd nach Beute zieht.
Klaue greift und Flügel schwingt,
bis der Sieg in stille klingt.


Refrain:
Adler fliegt und Senche springt,
jeder jagt, wie’s ihm gelingt.
Hoch in Lüften, tief im Sand,
Beide Jäger, stolz und stark!



Komposition von J'ada

Die Sonne steigt, das Meer erglüht,
der Hafen lebt, die Stadt erblüht.
Von fernen Landen weht der Wind,
bringt Gold und Güter, flink geschwind.


Refrain:
He! Himmelswacht, du gold’ne Stadt,
die jeder Händler gerne hat.
Hier wächst das Glück, hier fließt das Geld,
hier blüht der Handel auf der Welt!


Die Märkte rufen, Seide blinkt,
ein Schmied den schweren Hammer schwingt.
Die Keltern füllen süßen Wein,
kein König trinkt wohl bess’ren Wein!


Refrain:
He! Himmelswacht, du gold’ne Stadt,
die jeder Händler gerne hat.
Hier wächst das Glück, hier fließt das Geld,
hier blüht der Handel auf der Welt!


Mit Fleiß und Hand wird Ruhm gemacht,
kein Tag vergeht in stiller Nacht.
Musik erklingt, das Tanzbein fliegt,
wenn Wohlstand in den Gassen wiegt.


Refrain:
He! Himmelswacht, du gold’ne Stadt,
die jeder Händler gerne hat.
Hier wächst das Glück, hier fließt das Geld,
hier blüht der Handel auf der Welt!



Komposition von J'ada

Hoch am Himmel, groß und weit,
trägt der Wind dich durch die Zeit.
Siehst, was keiner sehen kann,
stolzer Adler, starker Bann.


Refrain:
Ohhh, Flügel tragen dich so frei,
tanzt mit Freud und völlig frei.
Kein Netz, kein Pfeil, kein schmales Band,
hält den König überm Land!


Dort, wo Wüste flimmert heiß,
gleitet er mit scharfem Fleiß.
Sieht die Beute, fällt hinab,
holt sie sich mit schnellem griff.


Refrain:
Ohhh, Flügel tragen dich so frei,
tanzt mit Freud und völlig frei.
Kein Netz, kein Pfeil, kein schmales Band,
hält den König überm Land!


Khajiit schaut auf, bewundert sehr,
will so sein wie er einst es sah.
Frei und stark in Tag und Nacht,
wo das Schicksal Kreise macht.


Refrain:
Ohhh, Flügel tragen dich so frei,
tanzt mit Freud und völlig frei.
Kein Netz, kein Pfeil, kein schmales Band,
hält den König überm Land!



Komposition von J'ada

Sanft weht der Wind durch die Gassen der Nacht,
die Sterne sie funkeln, die Flöte sie lacht.
Die Füße, sie schweben, so leicht wie der Schein,
Masser und Jone, sie laden uns ein.


Refrain:
Tanze, tanze, dreh dich sacht,
bis die Nacht mit uns erwacht.
Lass den Mond den Weg dir weisen,
schwerelos im Lichterkreisen.


Die Hände sich finden, die Schritte sind weich,
wie Blätter im Winde, so tanzend zugleich.
Vergangen die Sorgen, vergessen die Zeit,
nur Rhythmen und Schatten in Ewigkeit.


Refrain:
Tanze, tanze, dreh dich sacht,
bis die Nacht mit uns erwacht.
Lass den Mond den Weg dir weisen,
schwerelos im Lichterkreisen.


Noch eine Runde, noch einen Schwung,
die Stimmen erheben sich heiter und jung.
Die Glut in den Feuern verlischt noch nicht bald,
denn Tänzer, sie tanzen, bis Masser sie halt.


Refrain:
Tanze, tanze, dreh dich sacht,
bis die Nacht mit uns erwacht.
Lass den Mond den Weg dir weisen,
schwerelos im Lichterkreisen.



Komposition von J'ada

Kommt herbei, ihr guten Leute,
lauscht dem Klang der Händlerglock!
Goldne Äpfel, feine Beute,
Wolle, Seide, feinster Rock.


Elfen handeln, Katzen kaufen,
Gold und Münzen, laut und bunt,
frei ist jeder, darf hier tauschen,
Wohlstand blüht aus freiem Grund!


Honigwein aus fernen Reichen,
kühler Marmor, tiefpoliert,
Düfte, die die Sinne streichen,
alles hier wird gleich notiert!


Kralle zählt und Elf verhandelt,
ohne Ketten, ohne Zwang,
wo der Markt in Freiheit wandelt,
singt das Volk mit frohem Klang!


Auf den Gassen klingen Lieder,
Künstler preisen Malerei,
Silberklingen, neue Mieder,
jeder trägt zum Wohlstand bei.


Denn nur dort, wo Gold sich reget,
wächst die Stadt zu Glanz und Macht,
frei bleibt der, der ehrlich leget
Hand an Arbeit, Tag und Nacht.


Himmelswacht, du Perle helle,
offen stehn die Tore weit,
Handel wächst an jeder Stelle,
freies Tun bringt Glück und Zeit.


Nicht die Krone soll uns lenken,
nicht ein Buch bestimmt den Preis,
sondern wir, mit klugen Händen,
bauen auf, was ewig heißt!



Komposition von Kiasi-zar

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