
Name: Maeva Ashcroft
Alter: ca. 40 Jahre
Volkszugehörigkeit: Bretonin
Geschlecht: weiblich
Beruf: Arkane Ermittlerin
Zugehörigkeit: Magiergilde
Geburtsort: unbekannt
Aktueller Wohnsitz: verweilt derzeit in Wegesruh
Glaubenszugehörigkeit: unbekannt

Aussehen
Haarfarbe: aubergine
Augenfarbe: giftgrün
Größe: groß (für eine Bretonin)
Maevas Kleidung ist meist relativ schlicht in dunklen, braunen Tönen gehalten. Dennoch kann man hier und da kleine Feinheiten erkennen, die darauf schließen lassen, dass sie durchaus Wert auf ihre Äußere Erscheinung legt. Ihre kurzen, eher zotteligen Haare strahlen in einem kräftigen Aubergine-Rot und geben ihrer Erscheinung ein eher freches, fast schon jugendliches Aussehen. Dies mag - vielleicht gar bewusst - zuweilen dazu führen, dass man die Bretonin in Alter und Erfahrung unterschätzt.
Meist ziert die feinen Gesichtszüge Maevas ein Lächeln, während die giftgrünen Augen hinter den roten Haarzotteln aufmerksam und konzentriert ihr Gegenüber oder die Umgebung mustern.
Sehr selten sieht man die Bretonin in eine dunkle Robe samt wehrsamen Brustpanzer gehüllt.

Persönlichkeit
Auf den ersten Blick wirkt Maeva wie eine freundliche, offene Bretonin, die gerne mit anderen ins Gespräch kommt. Immer wieder ist sie an den Geschichten anderer Personen interessiert und lauscht diesen aufmerksam. Gleichzeitig ist jedes kleine Detail, welches sie über eine Person erfährt, wie ein Puzzleteil in ihrem Kopf, welches sie zu einem komplexen Bild formt.
Maeva kann mit Ruhe oder reinem „Nichtstun“ nicht umgehen. Schnell wirkt sie in solchen Momenten unruhig und getrieben, als suche ihr Geist bereits nach dem nächsten Rätsel, dass es zu lösen gilt. Entsprechend versucht sie solchen Momenten bewusst aus dem Weg zu gehen.
Gesinnung/Einstellung: moralisch flexibel, aber stets loyal gegenüber der Magiergilde
Stärken: hervorragende Beobachtungs- und Auffassungsgabe, sehr gutes Gedächtnis, konzentriert
Schwächen: neigt zu Besessenheit, ihr Geist ist stets in Bewegung und findet kaum Ruhe, zeigt zuweilen erhöhten Alkoholkonsum

Bekannte
Gerüchte
Maeva kam erst vor ein paar Wochen nach Wegesruh (Erstsaat 2Ä. 592). Seit dem sah man die rothaarige Bretonin öfter durch die Stadt schlendern. Gerne unterhielt sie sich am Markt mit den Leuten oder gar mit den Klatschweibern am Fluss, um deren neuesten Gerüchten zu lauschen - erstaunlicherweise ohne dabei selbst zum Gerücht zu werden. Tatsächlich gehen derzeit kaum nennenswerten Meldungen über Maeva innerhalb der schnatternden Bevölkerung um und wenn, sind sie erstaunlich bodenständig. Wie sie das wohl geschafft hat? Wo die Tratschtanten doch bisher jedem neuen Gesicht eine verrückte Geschichte angedichtet haben.
Wissen
der Magiergilde
Maeva Ashcroft ist ein Mitglied der Magiergilde - genauer gesagt vom Orden des Auges. Neben ihrer Tätigkeit als "Seherin" agiert sie innerhalb des Ordens ebenso als „Arkane Ermittlerin“. Sie kümmert sich vorwiegend insgeheim um potentielle Bedrohungen für die Magiergilde. Da die Gilde selbstverständlich stets neutral agieren muss, bedarf es bei einer solcher Arbeit zuweilen viel Fingerspitzengefühl.
Maeva wurde diese Position vor allem wegen ihrer hervorragenden Beobachtungs- und Auffassungsgabe und ihrem sehr guten Gedächtnis übertragen. Mit Hilfe ihrer analytischen Fähigkeiten gelingt es ihr rasch Verbindungen zu knüpfen und Probleme zu lösen, bevor sie zur aktiven Bedrohung für die Gilde werden.
Trotzdem bleiben die besonders interessanten Fälle meistens aus. Am Ende des Tages ist es oft wieder nur ei gestohlenes Buch, dass es zurückzuholen gilt. Aber irgendwie muss man sich ja sein Brot verdienen - ganz zum Leidwesen von Maeva.
Die Bretonin ist innerhalb der Magiergilde zudem für ihr unstetes Wesen bekannt, weshalb sie sich zuweilen zu intensiv mit einer Thematik befasst und davon regelrecht besessen wird. Bisher konnte sie diese Schwäche jedoch durch ihre Erfolge ausgleichen. Bisher.
Aufgrund ihrer Tätigkeit ist Maeva viel unterwegs und nur selten länger an einem Ort zu finden - außer sie ist dort entsprechend lange mit einem Rätsel beschäftigt. Ihr ursprünglicher Standort ist allerdings Dolchsturz.