Das Verfolgen dunkler Machenschaften
In der Amtsstube
Cinis Ienith durchblättert ein Buch, während Adrien Gelves Papiere über die Báthorys sichtete und Lucan Aurellius, der Mann hinter dem Pseudonym 'Wolf', die Tür zum Amtshaus der Hexenjäger öffnete und eintrat.
Durch das geborgene Buch über Nekormantie und die Informationen, die Adrien während seiner Suche erhalten konnte, wird eines klar: Es wird deutlich, dass eine sofortige Handlung erforderlich ist, um einen gewissen Iven Berrand zu konfrontieren, bevor er die Stadt verlässt.
So machen sie sich zusammen mit der Altmer Shael auf den Weg.
In den Gassen
In den düsteren Gassen von Wegesruh spielte sich ein spannendes Geschehen ab, als die Truppe aus Hexenjägern und Verbündeten auf die Schergen des Hauses Báthory traf. Adrien Gelves, der Anführer der Gruppe, versuchte zunächst auf freundliche Weise, Informationen von den Männern zu erhalten. Doch als sie auf störrische Ablehnung stießen, zog er seine Klinge und drohte, den Anführer der bewaffneten Gefolgsleute der Báthorys zu durchbohren.
Cinis zog ebenfalls ihre Waffe und stellte sich bereit, Adrien beizustehen. Shael mischte sich mit scharfen Worten ein, um die Situation zu entschärfen, während Lucan Aurellius die Lage aufmerksam beobachtete.
Die Spannung in der Luft war greifbar, als die Schergen des Hauses Báthory zögerlich reagierten und sich darauf beschränkten, zu beteuern, dass die Hexenjäger nur nach einem bestimmten Mann namens Berrand suchen mussten, und sie in Frieden lassen sollten.
In einem spannungsgeladenen Moment entbrannte ein Kampf, der die Luft erfüllte mit dem Klirren von Stahl und dem Stöhnen der Verwundeten. Adrien und Cinis kämpften mit eiskalter Effizienz. Die vier Gefolgsleute der Báthorys fielen einer nach dem anderen.
Doch die Gefahr war noch nicht vorüber. Als sie vor dem Haus der Báthorys standen, welches diese für ihren Aufenthalt in Wegesruh angemietet hatten, wurde ihre Anwesenheit bemerkt. Shael warf ein Säckchen mit dunklem Pulver, das die Luft erfüllte mit einem reizenden Nebel, der Atemnot und Blindheit verursachte.
Die Spannung stieg weiter, als die Gruppe sich darauf vorbereitete, in das Haus einzudringen und den Feind von innen heraus zu bekämpfen.
Shael, ruhig und bedacht, zog eine Brille und ein Tuch hervor, um sich vor dem Pulver zu schützen, bevor sie sich dem Haus näherte.
Adrien Gelves, der Hexenjäger, lauschte den Geräuschen im Inneren des Hauses, während er ungeduldig auf weitere Entwicklungen wartete. Seine Anweisungen waren klar: Frauen sollten gefunden und Männer ausgeschaltet werden.
Im Haus selbst herrschte ein Chaos aus hustenden Männern und ängstlichen Frauen. So konnten die restlichen Wachleute schnell gefangen genommen werden.
Shael nutzte ihre arkane Begabung, um verborgene Energien zu erkennen und sich durch den Nebel zu navigieren. Mit einer gezielten Bewegung ihrer Hand ließ sie das Pulver beiseite wehen, während sie nach Beweisen suchte. Ihre Entdeckungen führten sie zu fünf ängstlichen Frauen, die sich im Inneren des Hauses befanden. Jede von ihnen wirkte kränklich, bleich und schwach. Jede hatte deutliche Male an ihren Armen, die auf einen Aderlass hindeuteten.
Anschließend durchkämmten Cinis und Shael das Haus auf der Suche nach Hinweisen. In einem versteckten Raum stießen sie auf Utensilien für alchemistische Experimente und Schlaftränke. Doch das Fehlen von Dokumenten oder Schriften deutete darauf hin, dass wichtige Beweise bereits entfernt worden waren.
Die Ankunft weiterer Ordenskrieger verstärkte die Bewachung des Hauses, während die Untersuchung weiterging. Doch die düstere Atmosphäre und die verstörenden Entdeckungen ließen die Frage nach der wahren Natur der Gefolgsleute der Báthorys und ihrer Machenschaften unbeantwortet. So machten sich die vier -Adrien, Cinis, Shael und Lucan-, schließlich auf dem Rücken von Pferden des Ordens auf, um den entflohenen Berrand zu verfolgen. Dieser war nicht innerhalb des Hauses aufzufinden und laut den geborgenen Informationen bereits zuvor aus Wegesruh abgereist. Zusammen mit einigen Gefolgsleuten der Báthorys und drei jungen Frauen.
Das Verfolgen von Berrand
In einem kleinen Dorf, dessen friedliche Szenerie von der Ankunft unerwarteter Besucher gestört wurde, nehmen Adrien Gelves, Lucan Aurellius, Shael und Cinis Ienith die Sache in die Hand. Ihre Mission, eine Spur von dunklen Machenschaften zu verfolgen, führt sie zu einem alten Fachwerkhaus, dessen Fassade den Zahn der Zeit spürt. Hier haben die Gefolgsleute der Báthorys, unter ihnen der gesuchte Berrand, Zuflucht gesucht.
Mit autoritärer Entschlossenheit fordert Adrien das aus dem Haus kommen von Berrand. Die Spannung in der Luft stieg, als die Dorfbewohner sich regen und neugierige Blicke durch die Fenster warfen. Gefolgsleute eines Adelshauses und Hexenjäger – eine ungewöhnliche und aufregende Mischung für das beschauliche Örtchen.
Die Situation spitzte sich zu, als sich einer der Wachmänner der Báthorys in den Weg der Hexenjäger stellte. Sein hartes Äußeres und sein stummer Widerstand gegen die Ankömmlinge sprechen Bände. Doch Adrien blieb standhaft und verlangte erneut, dass Berrand das Haus verlassen sollte, in dem sich die Gefolgsleute der Báthorys niedergelassen hatten.
Inmitten des aufkeimenden Konflikts bewahrten die Reiter ihre Ruhe und Kontrolle über ihre Pferde, während die Bauern murmelten und hinter vorgehaltener Hand heimliche Pläne schmiedeten, schleunigst die Wachen zu rufen. Das Schicksal des mysteriösen Iven Berrand schien jedoch unausweichlich.
Die Situation spitzte sich zu, als ein gut gekleideter Mann namens Berrand aus dem Haus trat, begleitet von weiteren bewaffneten Wachleuten.
Die Hexenjäger stellten Berrand zur Rede. Doch der Mann zeigte sich trotzig und versuchte zu fliehen, während seine Männer die Schwerter zogen. Ein dramatischer Kampf entbrannte, bei dem Adrien Gelves mit kraftvollen Schlägen und blitzschnellen Bewegungen seine Gegner niederstreckte.
Währenddessen blieb Shael im Hintergrund, beobachtet aufmerksam das Geschehen und kommentierte sarkastisch die dramatischen Ereignisse. Cinis Ienith nutzte magische Blitzkugeln, um weitere Wachleute außer Gefecht zu setzen und drang mit Adrien ins Haus vor.
Im Inneren des Hauses entdeckten sie ein makabres Labor, in dem an Frauen und deren Blut experimentiert wurde. Nekromantische Schriften, blutige Reagenzien und drei gefangene Frauen deuteten auf grausame Machenschaften hin. Adrien trug eine der geschwächten Frauen behutsam nach draußen, während Lucan die beiden anderen Frauen sicher aus dem Haus brachte.
Letztendlich gelang es der Gruppe, die bedrohlichen Machenschaften im Dorf aufzudecken und die gefangenen Frauen zu befreien. Doch die Wahrheit hinter den grausamen Experimenten blieb noch im Dunkeln, während die Dorfbewohner fassungslos das Geschehen verfolgten.
Nun folgte eine gründliche Inspektion des Labors durch Shael und Cinis. Währenddessen kehrte Adrien Gelves zurück und kümmert sich um Berrand, indem er ihn unsanft fesselte und an sein Pferd band. Er bereitete ihn darauf vor, die Rückreise als Anhängsel verbringen zu müssen, welches hinter dem Pferd her geschleift wird. Dazu band er Berrand mit langen Seilen an den Sattel, um ihn später hinter sich her schleifen zu können. Den gesamten Weg nach Wegesruh zurück.
Shael sammelte derweil Notizen und Proben ein, während Cinis die Bücher mitnahm. Die Dorfbewohner kümmerten sich um die Frauen, während die Hexenjäger ihre Aufmerksamkeit auf die Gefangenen und die bevorstehende Rückreise richteten.
Die Truppe kommt schließlich in den Stallungen in Wegesruh an, wo Adrien den Gefolgsmann des Hauses Báthory für die Befragung vorbereitete und von weiteren Ordensleuten abholen ließ.