Beiträge von Silana

    Das zweite Event wird dieses Mal von der Magiergilde von Immerhain ausgerichtet und findet statt am Montag, dem 23.03.


    Start: 20 Uhr

    Ende: 22 Uhr


    Seid dabei bei einem Vortrag der Magiergilde, gehalten von Hochmagierin Ineriah Surana!

    Inhalt des Vortrags ist die primordiale Magie und ihre Anwender. Was genau sind Grünweber, Wyrdinnen, Hexen, Schamanen, Hüter und Druiden? Wie unterscheiden sie sich voneinander, was sind ihre Gemeinsamkeiten und was macht sie aus?


    Die Magiergilde gestattet jeden Interessenten die Nutzung offener Portale in den jeweiligen Gildenniederlassungen. Wünscht man an dem Vortrag teilzunehmen, spricht man den lokalen Magister an, der einen zum Turm von Immerhain befördert.

    Das erste Event des Zirkels vom Immerhain steht nun fest am Sonntag, dem 15. März,


    Start: 20 Uhr

    Ende: Offen


    Sei dabei bei dem interaktiven Geschichtenabend der Druiden im Immerhain! Thema des Abends lautet: "Meine Verbindung zum Grün". Erzähle deine persönliche Geschichte, wie du in die warme Umarmung der Natur gefunden hast oder lausche einfach den Geschichten, die erzählt werden.


    Die Magiergilde hat eingewilligt alle Interessierten über ein Portal zum Hain zu befördern. Man möge sich also in seiner lokalen Magiergilde einfinden und darum bitten zum Geschichtenabend des Immerwuchs-Hains vorgelesen zu werden. Man landet dann direkt in der Portalkammer des Turms.


    Alle Spieler die daran interessiert sind als Sprecher aufzutreten, können sich gerne per Direktnachricht an mich wenden.

    Diskussion zum Projekt Das Kolleg der aldmerischen Schicklichkeit - Organisatorisches:

    Zitat
    Einigen ist das Kolleg vielleicht noch ein Begriff und als Hotspot für RP auf Auridon in Erinnerung geblieben, welchem ich zwei Jahre meines Lebens gewidmet habe. Aufgrund persönlicher Umstände habe ich mich damals als Leitung aus dem Projekt und größtenteils aus dem öffentlichen RP zurückgezogen. Jetzt, mehrere Jahre später, möchte ich das Kolleg nochmal neu auflegen und sowohl mir als auch anderen die Möglichkeit bieten, Dominion-RP in vollen Zügen zu genießen.

    Wie wir wissen ist der Thalmor zur zweiten Ära ein vollkommen anderer Apparat als die Thalmor, welche wir ursprünglich in TES V: Skyrim kennengelernt haben. Wohingegen letztere eher wie größenwahnsinnige Misanthropen wirken, welche die elfische Vorherrschaft, aufgrund ihrer natürlichen Überlegenheit als gegeben ansehen, bemüht sich der Thalmor des zweiten Aldmeri Dominions darum den Frieden zwischen den Khajiit, Bosmern und Altmern aufrecht zu erhalten und einen kulturellen Austausch zu fördern, damit ein harmonisches Miteinander gewährleistet werden kann, zum Wohle Tamriels.

    Hier möchte ich ansetzen.

    Die Heldinnen wussten, dass sie das Dornenherz der Abscheulichkeit vernichten mussten, doch die Reflexe als Vampir machten es schwierig das Monstrum zu überraschen. Doch der Dornenherz-Vampir schien in erster Linie eine Verteidigungslinie für den Altar zu sein. Daher kam Velynea der Gedanke, dass man ihn womöglich ablenken und die Möglichkeit für einen tödlichen Stoß ermöglichen könnte, wenn sie ihre Kräfte auf den Altar konzentrierte. Tatsächlich schien die Abscheulichkeit nicht angetan von dem Versuchen der Magistra zu sein den Altar mittels ihrer eigenen Magie zu neutralisieren. All seine Aufmerksamkeit fiel von den Kriegerinnen ab und richtete sich nun auf die Magistra. Ihr Plan hatte also funktioniert. Nur leider etwas zu gut. Die Abscheulichkeit hatte keine Schwierigkeit damit die Kriegerinnen zur Seite zu stoßen, auf die Magistra zuzustürmen und seine Klauen um ihren Hals zu legen. Ehe die Magistra hätte reagieren können, hatte das Monstrum bereits zugedrückt und ihr Genick gebrochen, wodurch ihr Körper mit einer banalen Endgültigkeit zu Boden sank. Es machte sich ein Moment des Unglaubens unter den Kriegerinnen breit, die nicht hatten glauben wollen, dass die große Magistra Velynea so einfach zu besiegen sei und eine Täuschung der Magierin vermuteten. Sie nutzten den Moment der Ablenkung aus, tränken ihre Waffen in geheiligtem Licht und stießen ihre Klingen in das schwarze Herz der Abscheulichkeit, woraufhin es zu Staub zerfiel und auch den Zauber über die Untoten brach. Kurz darauf erhob sich der Geist der Magistra auf ihren sterblichen Überresten. Die Dunmer erklärte, dass sie befürchtet hatte, dass so etwas passieren könnte und ihren Geist vorsorglich an einen Geisterstein band für den Fall, dass sie umkommen würde, damit sie weiterhin der Gruppe als spirituelle Führung dienen konnte und nicht nach Aetherius entschwand. Noch nicht zumindest. Dies bedeutete jedoch, dass der Tod der Magistra keine Täuschung sondern tragische Realität war. Unter Anleitung der Magistra, neutralisierten Cinis und Solyana den Bannkreis des Altars und fanden auf diesem mehrere sonderbare Gegenstände, darunter zwei Dornenherzen und zwei Flaschen mit flüssigem Inhalt und Etiketten. Auf einem stand "TOD" geschrieben und auf dem anderen "LEBEN". Die Gruppe entschied diese Gegenstände vorerst mitzunehmen. Solyana nahm den Geisterstein der Magistra an sich, Delia blieb abermals zurück um sich um die Einäscherung des Körpers der Magistra zu kümmern, damit die Asche ihren Weg zurück nach Wegesruh zu einer angemessenen Bestattung finden konnte. Auf ihrem weiteren Weg zur Spitze des Hügels, wo der Turm stand, versperrte ihnen einen mächtige Barriere den Weg. Die Magistra merkte an, dass solche starken stehenden Zauber für gewöhnlich eine Quelle haben mussten, um mit Magie versorgt zu werden und wirkte als habe sie das gesamte Rätsel bereits durchschaut, wolle jedoch, dass die Heldinnen von selbst drauf kamen. Einmal Lehrmeisterin immer Lehrmeisterin... selbst dann wenn die Zeit drängte. Die Kriegerinnen erkannten schließlich, dass die Quelle der Barriere in einem Dornenherz-Baum lag, welcher magische Macht aus dem gesamten Land zog, woraufhin dieses karg und tot wirkte. Zunächst versuchte die Gruppe den Baum einfach anzuzünden, ahnten jedoch bereits, dass dies nicht so einfach werden würde. Um ihnen eine Hilfe anzubieten, merkte Velynea an, dass sie während ihres Studiums der Hexenkünste des Reiks gelesen hatte, dass es pro Zirkel nur einen Dornenherzbaum gab, da diese die Angewohnheit hatten, sämtliche Vegetation um sie herum das Leben auszusaugen und daher keine zwei Bäume nebeneinander existieren konnte. Sehr zum Gefallen der Magistra erkannten die Heldinnen, dass die Lösung des Problems darin lag, einen neuen Reikbaum aus den Dornenherzen, die sie am Altar fanden, heranzuzüchten, damit dieser den Altbaum tötete und somit die Quelle für die Barriere vernichtete. Dies planten sie mit der Flasche mit der Aufschrift "LEBEN" umzusetzen, von welcher sie spekulierten, dass sie ein augenblickliches Wachstum des Neubaumes fördern würde. Um zu verhindern, dass der Altbaum den Setzling das Leben aussaugte, erschuf Solyana um dessen Wurzeln herum ein magisches Feld göttlicher Energie, welches seinen verderbenden Einfluss begrenzen sollte. Anschließend pflanzten sie eines der Dornenherzen ein und begossen es mit der Tinktur des Lebens und -ohne zu wissen ob dies etwas bewirken würde- den Altbaum mit der Tinktur des Todes, mit der Hoffnung diesen zusätzlich zu schwächen. Tatsächlich ging ihre Theorie auf. Der Setzling erwuchs wie ein Parasit aus dem Altbaum, nachdem er sich an dessen Lebensenergie gelabt hatte. So wurde die magische Quelle des Altbaumes vernichtet und die Barriere verlor ihr Kraft, wodurch sie den Weg zum Gipfel des Hügels freimachten. Dort angekommen erreichten sie endlich den alten Wachturm, überzogen mit Spinnenweben und spürbar durchdrungen von dunkler Energie. In ihrer "neuen Form" war Velynea dazu in der Lage Dinge zu erkennen, die ihr als Sterbliche verborgen geblieben wären. So konnte sie erkennen, dass der Arkane Fokuspunkt des Turms sich aus der Macht ihm geopferter junger Frauen mit einer starken Magiebegabung speiste. Junge Frauen, deren Geister und Seelen, ebenso wie einst Velynea, in einer dunklen Zwischenwelt gefangen gehalten wurden. Die geisterhafte Magistra eröffnete den Heldinnen zwei mögliche Vorgehensweisen: entweder sie zerstören den Wachturm und den mit ihm verbundenen Fokuspunkt mit roher Gewalt oder sie würden versuchen ihm seine magische Quelle zu entziehen. Ersteres wäre ein für alle Beteiligten sicheres Vorgehen, da der Turm selber über keine weiteren arkanen Schutzvorrichtungen mehr verfügte. Entweder weil der Urheber nicht dachte, dass jemand so weit kommen würde, oder weil ein weiterer stehender Schutzzauber so nah am arkanen Fokus diesen hätte beeinträchtigen können. Das hätte jedoch bedeutet all die verlorenen Seelen in Not ihrem Schicksal zu überlassen und für immer in der Dunkelheit umherwandern zu lassen. Die Gruppe entschied sich daher einstimmig für die riskantere Vorgehensweise, dem Fokus seine Energie zu entziehen, indem man die gefesselten Seelen und ihre Geister befreite. Also verstreuten sie die Asche der Magistra über die Gebeine der geopferten Frauen, sodass sie in die Geisterwelt übertreten konnte. Der Plan war, dass ihr Geisterstein, an welchem sie gebunden war, ihre Rettungsleine nach draußen sein sollte, sobald sie die Frauen in den Schattenlanden fand. Die Gebete der Paladina und der Hexenjägerin sollten ein zusätzliches Leuchtfeuer in der Dunkelheit sein. Die unbekannte Ritterin und Delia gingen derweil in Verteidigungshaltung nur für den Fall, dass sich doch noch eine Gefahr erhob.


    Das Vorgehen der Heldinnen gelang und es war Magistra Velynea, mithilfe ihrer tapferen Gefährtinnen, möglich die gefangenen Frauen aus der Schattenwelt hinauszuführen, so den arkanen Fokus seiner Macht zu berauben und den Einfluss des Turms über die Dreugh zu brechen...


    "Und nun? Werdet Ihr nun zu Euren Ahnen nach Atherius übertreten, da Eure Aufgabe erfüllt ist?", fragte Magister Benry und Velynea schüttelte ihren astralen Kopf. "Es gibt noch zu viel zu tun. Ich habe noch zu viel zu lehren, als dass ich nun einfach gehen könnte. Fürs erste verbleibe ich auf Mundus. Mein Tod war nur ein kleiner Rückschlag, ein Preis, der für das große Ganze gezahlt werden musste. Aber ich bin hier noch nicht fertig. Und ich könnte mich keine Telvanni nennen, wenn ich mich von etwas so trivialem wie das Sterben meiner physischen Hülle aufhalten ließe. Ich bin noch nicht fertig.", verkündete die Magistra und sah zu ihrer ehemaligen Leinwächterin.

    "Und als erstes werden wir dem Orden der Hexenjäger einen längst überfälligen Besuch abstatten."

    Der Wachturm


    "Mein lieber Magister Benry, bitte schließt doch endlich Euren Mund. Das sieht recht unelegant aus.", sagte die geisterhafte Erscheinung der einstmaligen Magistra Velynea Maryon. Die Dunmer konnte nicht so recht abschätzen, ob ihr Kollege darüber bestürzt war, dass sie das Zeitliche gesegnet hatte und nun als Geist vor ihm schwebte oder ob es ihm eher davor graute, dass sämtliche Bürokratie der Magiergilde zu Wegesruh, welche sie sich zuvor geteilt hatten, nun auf ihn anfallen würde. Vermutlich war es eine Mischung von beidem. "Aber... wie?!", fragte der Magister nun schon zum dritten Mal und schien sichtlich Schwierigkeiten damit zu haben das Geschehene zu verarbeiten. Hätte Velynea noch Luft in ihren Lungen, so würde sie vermutlich seufzen. Auch ihre Begleitung Cordé, eine Ritterin der Lampe und Velyneas persönliche Leibwächterin, schien ganz und gar nicht glücklich über die Umstände zu sein. Sie hat der Tod ihres Schützlings am stärksten getroffen, vor allem weil es nichts gab, das sie hätte tun können. Sie stand schweigend vor dem Magister, ihte Hände gekrallt um dem Geisterstein, an welchen Velynea gebunden war. "Also gut. Dann erzähle ich es nochmal.", begann die ehemalige Magistra und erzählte ein weiteres Mal, was sich bei dem alten Wachturm zugetragen hatte...


    Es war vergleichsweise recht einfach gewesen sich durch die wenigen Dreugh zu kämpfen, die sich ihnen in den Weg gestellt hatten, als sie sich zum Turm aufgemacht hatten. Begleitet wurde Velynea von zwei Rittern der Lampe, ihre Leibwächterin Cordé und einem noch jungen Knappen. Diese beidem sollten jedoch die Umgebung des Turms sichern um zu verhindern, dass ihnen eventuelle Feinde in den Rücken fielen. So bestand die Gruppe um die Magistra unter anderem aus der Hexenjägerin Cinis Ienith, welche ihr bereits mit Maga Aethyra half den Wachturm als arkanen Fokuspunkt auszumachen, der die Dreugh beherrschte.


    Außerdem begleitet wurden sie von der Paladina Solyana Coste, eine Bosmer, welchen ihren Wert schon damals im Kampf gegen die Orkschamane Morgaz bewiesen hatte und von Delia Lerineaux, die Velynea aus dem Haus der Wissenschaft kannte und deren zarter Eindruck im starken Kontrast zu der Rüstung stand, welche sie trug. Das Schlusslicht bildete eine Ritterin, welche Velynea gänzlich unbekannt war und deren Gesicht von einem Helm verborgen und recht schweigsam war. Damit waren sie eine reine Frauengruppe, welche sich dem Gefahren des Turms stellte, was nur umso passender war, da Velynea oft genug erlebt hatte, dass die unkontrollierbare Emotionalität von Männern häufig zu irrationalen Fehlentscheidungen führte, die sie sich an jenem schicksalhaften Tag nicht leisten konnten. Vor allem, da Velynea seit ihrer Gefangenschaft in den Schattenlanden noch immer darum kämpfte zu ihrer alten Form zurückzukehren. Sie war die einzige Magierin unter ihnen und würde daher eher die spirituelle Führung übernehmen und das Grobe den Kriegerinnen überlassen. Kaum dass sie das Gelände des Turms betreten hatten, wurden sie direkt von mehreren untoten Skeletten willkommen geheißen, aus denen die Kriegerinnen jedoch schnell kurzen Prozess machten. Sie wusste bereits um das Kampfgeschick der Paladina und ahnte bereits, dass die unbekannte Ritterin ebenfalls über ein großes Kampfgeschick verfügen musste. Überrascht hatte sie jedoch die zarte Delia, welche eher wie eine zerbrechliche Prinzessin wirkte, mit ihren stählernen Fäustlingen jedoch ziemlich gut auszuteilen wusste und vollkommen ohne den Einfluss irgendwelcher aedrischen Hilfsmittel die Skelette pulverisierte. Als sie sich um das Begrüßungskomitee gekümmert hatten, fanden sie als nächstes einen Altar daedrischer Machart vor, welcher von einem Bannkreis geschützt wurde. Man musste keine Expertin sein um zu verstehen, dass was immer dieser Altar auch bewirkte beendet werden musste. Bevor sie sich jedoch daran machen konnten die dunkle Magie zu neutralisieren, erhob sich vor ihnen einen widerliche Abscheulichkeit, die ihnen den Weg versperrte und weitere Untote durch unheilige Blutmagie beschwörte. Damit diese nicht die Oberhand gewannen blieb Delia zurück, um die Untoten von der Gruppe fernzuhalten. Währenddessen stürzten sich auch die anderen Kriegerinnen in den Kampf, mussten jedoch entsetzt feststellen, dass sie der Abscheulichkeit kaum einen nennenswerten Schaden zufügen konnten. Jeder Schnitt und jeder Schlag schien der Bestie nichts anhaben zu können, denn sie regenerierte sich in sekundenschnelle wieder und schien nicht einmal körperliche Schmerzen zu empfinden, wenngleich es schien als ob sie nur unfreiwillig gegen die Heldinnen kämpfte und innerliche Schmerzen verspürte. Der Gruppe wurde klar, dass sie das Monster nur besiegen konnten, wenn sie zunächst verstanden was es überhaupt war. Auf den ersten Blick, und unter Berücksichtigung ihrer Fähigkeiten, wirkte die Abscheulichkeit wie eine Art mutierter Vampir. Das klaffende Loch, wo eigentlich das Herz der Kreatur sein sollte und jetzt etwas anderes war verriet jedoch, dass es sich außerdem um ein Dornenherz handelte. Wer immer also hinter all dem steckte hatte einen Weg gefunden einen Vampir durch die verderbteste Nekromantie der Reikhexen noch weiter zu korrumpieren.

    [DB] Wegesruh


    Große Neuigkeiten! Riesig! GIGANTISCH!!

    Der König hat eine neue Hofmagierin zu Wegesruh ernannt und das ist niemand geringeres als Nehelia höchstselbst. Gut, der Name sagt dem geneigten Bürger so jetzt erstmal wenig. Aber wer ein wenig aufmerksam gegenüber dem aktuellen Geschehen war, der weiß, dass es eine Hexe aus dem Reik war, welche dem Orden der Hexenjäger freiwillig geholfen hat, die Machenschaften einer mächtigeren, weitaus böseren Hexe zu beenden, die Wegesruh seit einiger Zeit terrorisiert hatte. So hatte der König selbst entschieden jene Hexe zu entlohnen indem er ihr die freie Stellung als Hofmagierin und königliche Beraterin für das Okkulte anbot, aber auch weil es immer gut war, interne Einsichten in das Hexenwerk zu bekommen, sollte sich eine ähnliche Bedrohung abermals erheben. Die Bevölkerung Wegesruhs ist über diese Entscheidung recht zweigeteilt. Während die einen die üblichen Vorbehalte gegen eine wilde Hexe in einer solch machtvollen Position haben (und ihr sogar vorwerfen den König verhext zu haben um an diese Stellung zu kommen), feiern andere wiederum die überraschende Heldin wider allen Erwartens, welche allen Widrigkeiten zum Trotz Gutes getan und Unschuldige beschützt hat. Nun darf man abwarten welche Taten die Hofhexe wohl noch vollbringen wird.

    [DB] Wegesruh


    Kommt es einem vielleicht nur so vor oder ist die Population von Banditen und Wegelagerern in und um die Straßen von Wegesruh in letzter Zeit stetig gesunken? Tatsächlich erzählt man sich von immer weniger Händlern, die unliebsame Begegnungen mit Kriminellen hatten, welche ihre Taschen ausrauben wollten. Manche loben dafür die Stadtwache des Nachts besonders aktiv zu sein. Andere Stimmen sprechen hingegen von einem geheimnisvollen Helden, welcher auf eigene Faust die Straßen sicherer macht. Manch Lausbub welcher nach seiner Schlafenszeit noch draußen mit seinen Freunden flanierte erzählte sogar aufgeregt, dass er von einer maskierten Gestalt, mit einem roten Umhang und ebenso rotem Hut vor Banditen gerettet wurde, die ihm Böses wollten und sie niederstreckte. Von den angeblichen niedergestreckten Banditen fehlte am nächsten Morgen jedoch jede Spur. Diese geheimnisvolle Gestalt ist nun dennoch, trotz des nicht geprüften Wahrheitsgehalts, als "Der rote Rächer" in aller Munde.

    Bei der großen Versammlung angekommen, standen Drianna und die anderen Zirkelältesten bereits auf ihren steinernen Podesten, von denen sie aus auf die verschiedenen Klans hinunter sahen. Ihre Schülerinnen standen bereits hinter ihnen und so nahmen auch Nehelia und Ganglethe ihre Stellungen ein. Im Vorbeigehen nickte Drianna ihr wohlwollend zu und eine Woge der Zuneigung stieg in Nehelia auf. Drianna war immer wie eine Mutter für sie und Ganglethe gewesen und sie stolz gemacht zu haben war ein unbeschreibliches Gefühl. Es war Drianna, welche vortrat um eine Ansprache zu halten: "Meine Kinder der fünf Zirkel. Es ist mir eine große Freude euch verkünden zu dürfen, dass unser Plan mit Erfolg gesegnet wurde. Morgaz ist vernichtet worden und...", weiter kam sie erstmal nicht, da sich ein Schwall von Jubelrufen erhob um die Ältesten für ihre Weisheit zu loben. Es brauchte einige Sekunden um die Mengen wieder zu beruhigen. "Ja, Morgaz ist tot. Dies verdanken wir den gemeinsamen Anstrengungen aller, welche bei der Verfolgung unseres Plans mitgewirkt haben. Allen voran meiner Schülerin, Nehelia." Erneut kamen Jubelrufe auf, welche dieses mal ihr galten. Wieder schenkte Drianna ihr ein warmes Lächeln und wandte sich dann wieder der Menge zu. "Doch ist die Arbeit damit noch nicht getan. Wir alle kennen die Natur der Ork-Hexe und dass sie nicht endgültig vernichtet werden kann. Daher haben die Zirkelältesten und ich eine Methode ersonnen um ins endgültig von ihr zu befreien. Mithilfe des Wissens vorangegangener Generationen großer Hexen, versiegeln wir Morgaz in ihrem eigenen Reich und verhindern ihre Rückkehr nach Mundus... bringt die Bücher.", wies sie an, woraufhin fünf Dornenherz-Krieger mit den Büchern an die Seite der Ältesten traten und ihnen die Grimoires darboten. "Möge dies nun ein Akt des Zusammenhalts der Fünf sein, welcher uns sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Zukunft Wohlstand und Frieden sichert. Meine Schwestern, beginnt den Zauber." Dann schlugen die fünf Ältesten die Bücher auf und begannen einen Singsang an Beschwörung, welche alsbald die Luft vibrieren ließen. Jeder konnte es spüren, ob magiebegabt oder nicht. Es herrschte eine Totenstille. Dann durchbrach ein Schrei ebenjene Stille und alle Köpfe ruckten zu dessen Quelle. Yira, die noch junge Zirkelälteste des Erdwurmklans wurde von einer ganzen Schwar Fleischfliegen vor ihrer aller Augen zerfetzt, bis innerhalb weniger Sekunden nichts mehr von ihr übrig war. Panisch schaute sich Nehelia nach dem Ursprung des Angriffs um, konnte jedoch keinen ausmachen. Dann erhob sich der nächste Schrei, als Beera, vom Feuerwolfsklan in Flammen aufging, Flammen, welche direkt aus ihrem Grimoire entstiegen. "Was zum Reich des Vergessens..." entfuhr es Nehelia, als auch aus den anderen Büchern furchtbare Plagen hervorbrachen. Eine gigantische Spinne befreite sich aus Varanas Buch und zerfleischte sie innerhalb von Sekunden und seltsamer hellblauer Nebel nahm Rangda die Luft zum Atmen. Richtige Panik brach dann aus, als die Plagen sich nun gegen die Schülerinnen richteten, als die Zirkelältesten tot waren. Nehelia hatte kaum Zeit ihre Gedanken zu sortieren als eine Dunkelheit sich aus dem Buch der Holzkrähen erhob um sie, Ganglethe und Drianna zu verschlucken. Letztere jedoch wob einen mächtigen Schild um sie. "Drianna! Was geht hier vor?!", rief Ganglethe ängstlich über die panische Schreie sterbender Menschen hinweg. "Wir sind getäuscht worden! Die Bücher wurden von Morgaz verflucht! Und nun bestraft sie uns für unseren Verrat!", erklärte die einzig überlebende Älteste ruhig, während eine Schülerin nach der nächsten den Plagen zum Opfer fiel. "Drianna, ich hatte keine Ahnung! Ich wusste nicht, dass...", begann Nehelia, welche mitansehen musste, wie dir Plagen sich nun gegen den Rest des Klans wanden, nachdem alle Hexen tot waren. Ohne ihre Anführerinnen starben Männer, wie Frauen und Kinder auf grausamste Weise, während sie zu flüchten versuchten. Lediglich die Dunkelheit aus dem Grimoire der Holzkrähen konnte Drianna noch zurückhalten. "Ich glaube dir Nehelia, doch dafür haben wir keine Zeit! Dieser Fluch wird unser aller Ende sein, wenn wie jetzt nicht reagieren. Für die Zirkel, den Klan und mich ist es zu spät. Doch Ganglethe und du, ihr könnt überleben. Baut euch eine neue Zukunft auf und bestraft jene, die uns hintergangen haben." Es brachte nichts ihrer Mentorin Dies ausreden zu wollen. Das wussten sie beide. Es war zu spät, sie konnten nichts mehr tun. Daher nahmen sie sich beide an die Hand und murmelten hastig Beschwörungen, Portale, welche sie zunächst ins Reich des Vergessens führen würden, wo die Flüche ihnen hoffentlich nicht folgen würden. Es brauchte quälend lang, bis diese endlich standen und Nehelia konnte spüren, wie Driannas Kräfte nachließen. Im Getümmel konnte Nehelia dann noch rotes Haar erspähen, ein Dornenherz-Krieger, welcher gegen eine riesige Spinne kämpfte. "Adrian!", schrie die Junghexe in dessen Richtung und hielt ihm ihre freie Hand hin. Der Krieger schlug die Bestie nieder und sah in ihre Richtung. Ohne ein weiteres Wort rannte er durch die Schatten zu ihr, geschützt von seiner eigenen Magie und ergriff ihre Hand. Dann verschwand das Trio in die Weiten des Schicksals und das Letzte, was Nehelia hinter einem Schleier aus Tränen sah, war wie der Schutzschild von Drianna zusammenbrach, welche zufrieden zurückblicke und sah, wie ihre Schülerinnen in Sicherheit verschwanden.

    Das Ende

    Nehelia war so schnell geflogen wie es ihre Flügel zugelassen hatten. Für gewöhnlich bevorzugte sie die Gestalt einer Krähe, wenn sie reisen musste, deses mal jedoch war es die Zeit die drängte, weswegen sie die Gestalt eines stärkeren und schnelleren Adlers angenommen hatte. Morgaz war keine gewöhnliche Sterbliche, daher würde ihr Tod nicht lange andauern. Wie Umaril der Ungefiederte aus den Legenden war auch sie "halbdaedrischer" Natur. Was immer das auch bedeuten mochte. Nehelia kannte das Geheimnis dieser Art der Magie nicht, doch sie wusste, dass ihr Geist wie ein Daedra zu ihrer Taschenebene im Reich des Vergessens zurückkehrte um ihre Hülle neu zu Formen, damit sie alsbald wieder auf Nirn wandeln konnte. Dies konnte nur verhindert werden, indem die Macht der wiedergewonnenen fünf schwarzen Grimoires genutzt wurde, um sie endgültig auf ihre Ebene zu verbannen. Der Klan der fünf Zirkel kannte ihren wahren Namen. Den Namen den die Schamanin trug, bevor sie zu durch Trinimacs Transformation zu Morgaz wurde und dieser Name war es, welcher ihnen Macht verlieh. Als Nehelia wieder bei ihrem Klan, den Holzkrähen, angekommen war, wurde sie direkt von der Ältesten, Drianna in Empfang genommen und übergab ihr die Bücher, welche die Hexenjäger der geschlossenen Abmachung zufolge zurückgelassen hatten. Nun wartete sie in ihrem Zelt darauf, dass die große Versammlung begann. In der Stille rief Nehelia nochmal die Geschehnisse in ihrem Kopf ab. Als die Hexenjäger die Gruft der Schamanin betreten hatten, war sie nah genug dran geblieben um ein mögliches Entschwinden von Morgaz zu spüren aber weit genug weg um die fünf Zirkel zu warnen, sollten die Hexenjäger scheitern. Als sie spürte wie die Energien von Morgaz verstummten wusste sie, dass es getan war. Sie hatte jedoch gewusst, dass die Hexenjäger planten sie zu verraten, sobald Morgaz Geschichte war. Nun, nicht unbedingt "gewusst" aber sie konnte es intuitiv erahnen, dass sie die Abmachung brechen und die Bücher stehlen würden. Also hatte sie die Schutzrunen gegen die Schattenmagie etwas modifiziert, sodass sie quasi eine Überreaktion gegen die eigenen Schatten der Hexenjäger auslöste, sobald Nehelia sie aktivierte. Das hatte zur Folge, dass es die eigenen Schatten waren, welche die Krieger an Ort und Stelle banden. So war es der Junghexe möglich den geschlossenen Deal neu zu verhandeln und dieses mal mit Blutmagie zu besiegeln. Aus diese Weise war Eric Howe dazu gezwungen ihr die Bücher zu überlassen, da er ansonsten sterben würde. Ein mit Blutmagie geschlossener Handel war erbarmungslos. Egal wie mächtig man auch war: wer einen solchen Handel brach, der musste sterben. Ein genialer Schachzug seitens der Junghexe. Nehelia sah auf, als sie Geräusche vernahm und jemand ihr Zelt betrat. Es war Ganglethe, eine weitere Schülerin von Drianna und ihre Konkurrentin um den Platz der Zirkelältesten der Holzkrähen, sobald dieser frei wurde. Dennoch verband sie beide ein geschwisterliches Band, was auch der Grund war, warum Adrian, ihr Dornenherz-Krieger, sie hat eintreten lassen. "Was machst du hier ganz allein? Du solltest beim Fest sein und dich feiern lassen. Immerhin hast du uns die Bücher zurückgebracht. Wenn dich das nicht zur Zirkelältesten macht, dann weiß ich auch nicht." Nehelia lächelte leicht. "Ist das Neid, den ich da aus deiner Stimme höre? Wenn ich mich richtig erinnere, gab es nichts dass dich davon abgehalten hätte, diese Mission selbst anzunehmen.", erwiderte sie. Ganglethe zuckte mit den Schultern und ließ sich neben Nehelia auf die Pritsche nieder. "Zugegeben hatte ich gehofft du würdest versagen und dabei sterben. Dann hätte ich Drianna ermordet, die Kontrolle über die Holzkrähen an mich gerissen und mich Morgaz unterworfen, wodurch wir wieder in ihrer Gunst gestanden hätten.", erläuterte sie gelassen. Nehelia hob nichtssagend eine Braue und sah sie einfach nur an, woraufhin die andere Junghexe in schallendes Gelächter ausbrach."Du müsstest mal dein Gesicht sehen! Du musst unbedingt lernen einen Witz zu erkennen. Ich bin froh, dass dein Plan funktioniert hat. Und ich bin froh, dass du überlebt hast. Ohne dich wäre es hier langweilig geworden... aber ich werde trotzdem noch versuchen dich zu übertrumpfen und Zirkelälteste zu werden." Nehelia rollte lediglich mit den Augen; "Wie weit sind sie denn jetzt? Haben sie die Vorbereitungen abgeschlossen?", fragte sie und Ganglethe nickte. "Ich denke ja. Drianna wollte, dass ich dich holen komme. Sie warten am großen Platz." Nehelia sprang auf; "Und dann hältst du mit mir hier noch ein gemütliches Pläuschchen?!" Ganglethe schien sich von ihrem Ausbruch nicht beirren zu lassen. "Ich finde die große Heldin der fünf Zirkel kann sich ruhig etwas Zeit lassen. Immerhin gäbe es uns ohne dich nicht mehr.", erklärte sie. "Quatschkopf! Du willst nur, dass ich einen schlechten Eindruck mache! Gehen wir!"

    Die fünf Zirkel

    Nehelia musste schon zugeben, dass sie nicht erwartet hatte, dass sie ihre Pläne so reibungslos in die Tat umsetzen könnte. Tatsächlich jedoch war jeder "Plan A", den sie geschmiedet hatte, exakt so aufgegangen, wie sie es sich erhofft hatte. Die Hexenjäger hatten ihre dargebotene Hilfe angenommen, sie sogar in ihr Heim gelassen um das gemeinsame Ziel zu erreichen, wenngleich mit beiderseitigen Argwohn. Der jungen Reikhexe war jedoch klar, dass es nur mit vereinten Anstrengungen möglich sein würde eine so mächtige Hexe wie Morgaz zu bezwingen. Es war schon schwierig genug die Zirkelältesten der fünf Reik-Klans dazu zu bewegen in dieser Angelegenheit einer Meinung zu sein. Sie seufzte bei dem Gedanken und warf ihre Ledertasche achtlos auf das Bett in dem Zimmer der Magiergilde, in welchem sie vorübergehend ein Quartier bezog, bis Bedrohung durch die Orkschamane gebannt war. Hier stand sie unter ständiger Beobachtung durch neugierige Magier und den Rittern des Ordens des Lichts. Letztere konnte sie schon beinahe ausblenden, waren sie doch nur stille Wächter. Die dreisten Adepten hingegen waren zunehmend zu einer Plage geworden. Der vorstehende Magister der Magiergilde zu Wegesruh hatte ihr sehr deutlich klar gemacht, dass sie als Gast zwar willkommen war, es ihr jedoch untersagt war Hexenwissen an die Magier ser Gilde weiterzugeben, damit diese nicht durch ihren Einfluss "verdorben" würden. Als ob sie dergleichen getan hätte. Andersrum schienen die Magier ihr Wissen nur zu gerne mit Nehelia zu teilen und ihre Ansichten zu den Formen der Magie der Gilde zu erfragen. Sie hatte, als Gast, versucht höflich zu bleiben aber aufgrund der Tatsache, dass die Magiergilde in "guter Magie" und "böser Magie" unterschied, anstatt die Magie einfach als Werkzeug zu betrachten, wirkten die Gildenmagier für sie wie kastrierte Hunde, die ihr Potential verschwendeten. Larven, die niemals ihr Endstadium erreichen würden, weil sie sich vor ihrer eigenen Macht fürchteten. Aber das war nicht ihr Problem. Sie war nur hier um den Machenschaften von Morgaz ein Ende zu setzen, damit sie die fünf Hexenzirkel nicht mehr bedrohen kann. Danach würde sie zu ihnen zurückkehren und ihr abgeschiedenes Leben fortführen. Es war leine Lüge, die sie Eric erzählt hatte: vor dem Wirken der Orkschamane hatten sich die fünf Zirkel nie in die Angelegenheiten der Sterblichen eingemischt und Abstand zu ihnen gehalten. Sie haben keine unschuldigen Bauern entführt, keine Säuglinge geopfert und keine Plagen auf die zivilisierte Welt entlassen, solange man sie in Ruhe gelassen hat. Jetzt jedoch brauchten sie Hilfe von außen, auch wenn einige der Zirkelältesten sich damit schwer taten dies zu akzeptieren. Morgaz hatte sie alle ihrer Grimoires beraubt. Es stimmte zwar, dass es die Schamane war, welche den fünf Zirkeln die schwarzen Bücher überhaupt erst überließ und ihnen die wilde Magie lehrte, doch über die vielen Generationen hatten die Zirkel das anfängliche Wissen um ein vielfaches erweitert. Dass die Orkhexe diese Bücher nun wieder an sich genommen hatte, mit der Begründung, dass dies eine Schuld begleichen würde, war so nie Teil einer Abmachung gewesen und bedrohte die Zirkel nun in ihrer Existenz. Freiwillig würde Morgaz die Bücher niemals herausgeben und die Zirkel waren zu verängstigt um direkt die Hand gegen sie zu erheben. Selbst die Unterstützung der Hexenjäger sahen einige als viel zu riskant an. Auch Nehelia war sich sicher, dass wenn die Hexenjäger scheiterten und Morgaz erfuhr, dass die Zirkel ihnen geholfen hatten, sie zweifelsohne ihre Wut erwarten würde. In dieser Angelegenheit mussten sich der Erdwurmklan, der Feuerwolfsklan, der Metallspinnenklan, der Wasserschlangenklan und der Holzkrähenklan, welchem sie angehörte, einig sein. Und eine solche Einigkeit zu erzielen war beinahe unmöglich. Besonders die alte Moira vom Erdwurmklan hatte sich dagegen gesträubt und dem Untergang ihres Klans wohl tatenlos zugesehen, wenn das bedeutet hätte keinen Krieg mit Morgaz zu provozieren. Da war es nur gut gewesen, dass sie ganz plötzlich erkrankte und verstarb wodurch sie ihrer Schülerin Yira den Weg freimachte, die rationalere Entscheidungen traf. Letztendlich waren dir Zirkel sich einig, dass etwas getan werden musste und Nehelia hatte sich freiwillig gemeldet ihre Pläne umzusetzen, was ihrer Meisterin Drianna, die Älteste der Holzkrähen, eher missfallen hatte. Nun war sie hier, inmitten ihrer Feinde. Wenngleich die Magiergilde freundlich zu ihr war, wusste sie doch, was sie von ihr hielten. Und obgleich sie gerne durch die Bücher ihrer Bibliotheken blätterte würde sie froh sein in die Arme ihres Klans zurückkehren zu können. Sie hatte den Hexenjägern Runensteine überlassen, welche sie vor der Hexerei Morgaz' schützen sollte. Sie hatte mit der Alchemistin Shael, die eher unfreiwillig in den Diensten der Jäger stand ein Mittel entwickelt, mit welchem Morgaz geschwächt werden könnte. Und nun beschäftigte sie sich damit herauszufinden, wohin die so genannte Mutter der Hexen verschwunden war. Wegesruh war voll von ihrer negativen Energie und dennoch erwies sich dieser letzte Dienst als ausgesprochen heikel. Womöglich müsste sie sich nochmal mit den Hexenjägern auseinandersetzen. Sie wusste, dass die Almuna, die persönlichen Magier des Großmeisters über Knochen verfügten, die von Morgaz selbst verhext worden sind. Mit diesen Knochen hätte Nehelia einen fixen Fokus auf den sie sich konzentrieren könnte. Aber die Hexenjäger waren leider auch sehr unausstehlich in ihrer selbstgerechten Art, was jeden Umgang mit ihnen schwierig machte. Abermals seufzend setzte sie sich also an den Tisch, nahm Feder und Tinte zur Hand und begann einen Brief aufzusetzen.