Schwarzes Brett - Gerüchte und Aushänge aller Art

  • Dieser Thread soll dazu dienen, Gerüchte, Steckbriefe, Aufträge oder Aushänge aller Art zu verbreiten.

    Damit es insgesamt ordentlich bleibt und es zu keinen Ausuferungen kommt, bitten wir, einige grundlegende Dinge beim Schreiben der Gerüchte zu beachten:


    • Es soll hierbei um IC-Gerüchte, Aushänge oder ähnliches handeln, die das Rollenspiel bereichern können. Denkt daran, dass es sich hier um ein reines Angebot handelt und nicht allgemeines Wissen sein MUSS. Es liegt im Ermessen des Einzelnen, ob sein Charakter von diesem Gerücht gehört beziehungsweise den Aushang gesehen hat, oder nicht.
    • Um direkt auf den ersten Blick zu sehen, wo diese Informationen aufgeschnappt werden können, vermerkt bitte zu Beginn des Beitrags, welche Orte / welche Regionen Ursprung des Gerüchts oder Aushangs sind, beziehungsweise wie weit es Verbreitung findet. So ist es einfacher zu erkennen, inwieweit der eigenen Charakter die Informationen aufgreifen kann.
    • Beschränkt euch bei Gerüchten auf die Dinge, die wirklich durch Hörensagen weitergetragen werden können. Nur die wenigsten werden erfahren, was hinter geschlossenem Riegel vor sich geht. Umso interessanter ist jedoch, was auf den Straßen, in den Tavernen und auf den Märkten erzählt wird!
    • Wir bitten, den eigenen Charakter oder das eigene Projekt nicht übermäßig zu profilieren. Für Charakter- und Projektgeschichten ist die Blog-Funktion gedacht. Alternativ kann der Projekt-Thread genutzt werden.

    „Ich bin stets das, was mein Volk gerade von mir braucht. Ein Wächter. Ein Unterdrücker. Für manche zu entrückt. Für andere zu zudringlich. Ich bin die Leinwand, auf der die Leute ihre Träume und ihre Missgunst malen. Ein Gefäß für ihre Hoffnungen und Zweifel. Ein Spiegel. Nicht mehr.“
    ~ Sotha Sil

    2 Mal editiert, zuletzt von ddrPeryite ()

  • [AD] zentrales Elsweyr - Corinthe

    Sorge herrscht noch immer auf den Straßen Corinthes. Die vergangene Trockenzeit ist heißer und länger ausgefallen als gedacht. Viele der Felder um die Stadt herum lagen ausgedörrt und brach da, während die Sonne herniederbrannte. Mit den fehlenden Ernten breitet sich Hunger in den Armenbezirken aus. Bereits jetzt ist der Kornpreis so hoch, dass sich die einfachen Arbeiter kaum das tägliche Brot leisten können.

    Die alternde Klanmutter Mizaba-ko alles nötige, um das Leid der in den verganenen Jahren bereits durch die Knahate-Grippe und Drachenangriffe geschrumpfte Bevölkerung ihrer Stadt zu mildern. Von ihrem eigenen Golde lässt sie Korn aus dem Süden herbeischaffen und Armenspeisungen ausrichten, an denen sich lange Schlangen bilden. Doch diese Karawanen aus Torval und Senchal können kaum genug liefern, um die beginnende Hungernot zu stoppen.

    Ein Tag vor der traditionellen Ersten Pflanzung ist kaum genug Korn da, um die Felder zu bestellen. Selbst wenn der erhoffte Regen kommt, wird die Region noch einige Zeit brauchen, um sich zu erholen.

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    „Ich bin stets das, was mein Volk gerade von mir braucht. Ein Wächter. Ein Unterdrücker. Für manche zu entrückt. Für andere zu zudringlich. Ich bin die Leinwand, auf der die Leute ihre Träume und ihre Missgunst malen. Ein Gefäß für ihre Hoffnungen und Zweifel. Ein Spiegel. Nicht mehr.“
    ~ Sotha Sil

  • [DB] Wegesruh


    Über 2 Monate war es nun schon her, dass die Mitglieder des Forscherhauses mit Unterstützung der Magistra Aethyra Marethi nach Himmelsrand gereist waren, um irgendeinem verschollenen Nord-Clan hinterher zu jagen. Die Götter allein wussten, was die Forscher an einer längst vergessenen Truppe Nord so spannend fanden. Andererseits, nach den Ereignissen rund um die Boethiah-Kultistin Salima al-Maysun, bei der das Forscherhaus eine zentrale Rolle gespielt hatte, war so manch einer gar nicht so unglücklich, wenn die Gefährten erst einmal eine Weile aus der Stadt waren. Sollten sie doch woanders für Unruhe sorgen. Das war allerdings nur die Meinung einiger weniger. Die meisten zogen es vor, den "Boethiah-Vorfall" zu verdrängen.


    Nun gab es beunruhigende Gerüchte von einer Gruppe Abenteurer, die aus Einsamkeit zurückgekehrt waren. Eine Forschergruppe unter der Führung eines grimmigen Nordkriegers sei tief ins Hjaalmarsch gereist, um ein entführtes Clanmitglied, eine junge Schamanin, aus den Händen von Banditen zu retten. Je nachdem, wer die Geschichte weitererzählte, variierten die Details. Manchmal waren es auch Werwölfe oder gar Nekromanten statt Banditen. Und statt einer jungen Schamanin war es plötzlich die Tochter eines Jarl oder einer mächtigen Clanhexe.


    Was die Bürger von Wegesruh allerdings wirklich aufhorchen ließ, war die Nachricht, dass bei dem Rettungsversuch ein oder mehrere Mitglieder der Gruppe schwer verletzt oder gar getötet worden seien. Natürlich, es konnte sich auch um eine völlig andere Gruppe Forscher handeln, die mit dem Haus der Wissenschaft nichts zu tun hatte. Vielleicht war an der Geschichte auch gar nichts dran. Dennoch machte sich so manch ein Bürger Sorgen, und abends wurden die Namen der Mitglieder aus dem Forscherhaus ungewöhnlich oft mit ins Gebet eingeschlossen.


    Mochte das Haus der Wissenschaft letztes Jahr auch in einen regelrechten Krieg gegen Kultisten verwickelt gewesen sein, Schaden oder gar den Tod wünschte den Gefährten dann doch niemand. Es blieb nur zu hoffen, dass es am Ende nur Gerüchte waren.

  • [neutral] Etwas östlich von Kvatch, unweit des Stadttores, ...


    zäunen Trupps von Arbeitern ein größeres Areal ein und ebnen die Fläche ein. Vom Vorarbeiter, einem mürrischem Rotwardonen, kann man erfahren, dass wohl ein Altmer, Maginni oder so, das Grundstück erworben hat, um sein Geschäft von Alinor hier her umzuziehen und zu erweitern. Es gehe wohl um Schmuck, Hauseinrichtung und Kleidung - alles teils verzaubert. Der Vorarbeiter lässt keinen Zweifel, was er von Magie hält, aber der Lohn sei recht gut, den er und die Arbeiter bekämen.

    Erkenntnisse:


    Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!

    So vermeide Falschheit und Wut.


    Wissen und Verstehen sind nicht der Tod der Phantasie sondern ihre Nahrung!


    "Man sieht nur mit dem Herzen gut." - Ein Satz: beliebt und verletzend fordernd!

  • neulic16.png


    ...noch nicht lange her...und es ist heiß - so wie immer.


    Faisal ab al Rashid, die frühere Rechte Hand des in Schildwacht ehemals angesehen Hauses Abutemal, ist schon ist geraumer Zeit wieder in Schildwacht zurück.

    Die Pläne des durchaus bekannten, wie auch in gewissen Kreisen berüchtigten Krieger, sind nicht bekannt, doch mehren sich die Gerüchte in den Tavernen der Stadt, dass die <Hand von Abutemal> weitere Waffenhände für einen Auftrag sucht.


    Diese, so heißt es, mögen sich bei der <örtlichen Vertretung des Hauses von Leki>, der Schutzpatronin der Schwertkämpfer, einfinden.

    Genau genommen auf den Dachgeschoss des Trainingshauses.


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    "Du kannst nicht warten, bis das Leben nicht mehr schwer ist, bevor du dich entscheidest, glücklich zu sein." - Zitat von Nightbirde beim Auftritt bei America´s Got Talent 2021, gezeichnet vom Krebs - gestorben am 19.02.22


    "Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat." (zitiert von Enric Milnes aus < Die Alik´r - Zweite Ära>)


    "Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

    Einmal editiert, zuletzt von Spiffypurse ()

  • [DB] Wegesruh


    Erneut gab es Gerüchte, dass die Gefährten des Forscherhauses hoch oben im Norden Tote zu beklagen hatten. Genährt wurden diese Gerüchte ausgerechnet vom Leiter des Forscherhauses persönlich. Namir al-Rashid war unerwartet von der Reise in Himmelsrand zurückgekehrt - und zwar alleine. Wo aber waren die übrigen Gefährten? Und wo war Magistra Aethyra vom Magierladen, die sich der Gruppe angeschlossen hatte?


    Es gab keinerlei Hinweise, dass der rothwardonische Schreiber wegen einer Verletzung oder ähnlichem die Forschungsreise vorzeitig hätte abbrechen müssen. Allerdings -und das sorgte für noch mehr Unruhe unter den Wegesruher Bürgern- trug der Forscher einen Trauerschal des Arkay. Der Trauernde selbst bot keine Gelegenheit für Fragen, hatte er sich doch seit seiner Rückkehr vollständig zurückgezogen, und auch die Mäzenin Madame Barneau hielt sich bedeckt.


    Es kursierten die wildesten Geschichten, doch eine wirklich befriedigende Antwort blieb vorerst aus. Lediglich von der Magiergilde gab es nach wiederholten Anfragen eine knappe Mitteilung. Ja, es gäbe Schwierigkeiten, doch die Mitglieder der Magiergilde, die an der Forschungsreise beteiligt waren, hätten alles unter Kontrolle. Wirklich hilfreich war das nicht, und es erklärte auch nicht, um wen Namir al-Rashid trauerte. So blieb den Bürgern vorerst nichts übrig, als abzuwarten, bis es weitere Neuigkeiten gab.

  • neulic18.png


    Anwil, am Hafen...


    Am Hafen von Anwil herrscht wie immer ein buntes Treiben.

    Tullia iat gerade bei ihrem täglichen Rundgang über die Docks und scheint wenig gute Laune mit sich zu tragen.

    Immer wieder verzieht die dürre Rothaarige ihre Miene, begleitet von regelmäßigem Kopfschütteln.

    In diesem Moment betritt Valeria - üppig gebaut - die ´Bühne´ und nähert sich ihrer einäugigen Klatschbekanntschaft Tullia mit ihrem bekannt wuchtigen Gang.

    Tullia nimmt ihre Freundin wahr und ihr ist sofort klar: es gibt Neuigkeiten.


    "Bei den Acht, Tullia. Du glaubst nicht, was ich soeben hörte.", prustet die sichtbar schnaufende Valeria los, noch völlig außer Atem.

    "Valeria, was ist los? Erzähl, rasch!"

    Tullia weitet voller Vorfreude ihr gesundes Auge ob der neuen Informationen, die ohne Zweifel wichtig sein müssen.

    Anders kann es nicht sein, sonst würde ihre beste - und einzige - Freundin Valeria sich nicht so eilen.

    Valeria holt kurz Luft, dann beginnt sie zu erzählen.


    "Flavia Cicero hat ihren Mann Kaeso vor die Türe gesetzt."

    "Nein. Wirklich?"

    "Ja, rausgeworfen im hohen Bogen."

    "Das glaube ich nicht."

    "Wenn ich´s Dir doch sag. Wegen nem anderem Weib, sagt man. Und weil er die Finger nicht vom Whiskey lassen kann."

    Tullia schüttelt ungläubig den Kopf.

    "Wegen nem Weib? Kennst Du sie?"

    "Nein, soll aber ne echte Schönheit sein.", weiß Valeria zu berichten.

    "Hattest Du nicht mal mit ihm..."

    "Ich..? Bei den Göttern, nein! Doch nicht...mit Kaeso. Der stinkt aus dem Maul und..."

    Valeria unterbricht ihre Ausführungen.


    valeri10.jpg


    "Sicher säuft er jetzt in Enricks Wirtshaus."

    "Nein. Dort steht er so tief in der Kreide, da kriegt er nichts mehr. Selbst im Schlammkrabben und Sud hab´n sie ihn rausgeworfen."

    "Das überrascht. Der dicke Titu bedient doch jeden Abschaum."

    "Ihn wohl nicht. Jetzt hat er sich außerhalb der Stadtmauern in diesem verfallenen Turm verkrochen, der Arme."

    "In der Strandfeste?"

    Valeria nickt.


    "Werden da nicht die Armen und Obdachlosen versorgt?"

    "Dann hast Du auch davon gehört?"

    "Ja. Einige Priester sind aufgetaucht und kümmern sich scheinbar um sie."

    "Die Obrigkeit der Stadt wird das sicher freuen. Wer will die Bettler schon in den Straßen herum lungern sehen?"


    Beide nicken und setzen ihren Weg über die Docks fort.

    Dabei reden sich natürlich weiter unentwegt über den armen Kaeso, der ja laut Valeria recht hübsch anzusehen war, und diesen Priestern, die es wohl gut mit den Bedürftigen meinen...



    "Du kannst nicht warten, bis das Leben nicht mehr schwer ist, bevor du dich entscheidest, glücklich zu sein." - Zitat von Nightbirde beim Auftritt bei America´s Got Talent 2021, gezeichnet vom Krebs - gestorben am 19.02.22


    "Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat." (zitiert von Enric Milnes aus < Die Alik´r - Zweite Ära>)


    "Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

  • [neutral] Auf der Baustelle östlich von Kvatch ...


    werden Mengen von Steinen und Bauholz geliefert. Es hängen Zettel in der Stadt, die nach Handwerkern suchen, die den Stil von Alinor können. Andere Zettel fragen nach einem neuen Vorarbeiter, weil der alte wohl wegen seiner Abneigung zur Magie gekündigt habe. Interessenten sollen ihre Bewerbung an Cirion Maganni senden.

    Erkenntnisse:


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  • [DB] Wegesruh


    Einmal mehr lieferte das Haus der Wissenschaft reichlich Gesprächsstoff für die Klatschmäuler und Tratschweiber der Stadt. Und nicht nur für die. Namir al-Rashid trug weiterhin einen Trauerschal des Arkay, und langsam aber sicher sprach sich herum, wer der Verstorbene war, um den der Schreiber trauerte. Es war sein einstiger Mentor, der Gelehrte Victor Guérin. Den meisten sagte der Name wenig bis gar nichts, doch unter Forschern und Gelehrten war der Bretone kein Unbekannter. Unkonventionell und ein Pionier in der Dwemerforschung, meinten die einen. Ein anstrengender Exzentriker, der sich nicht um Regeln scherte und völlig besessen war vom Rourken-Clan, so die anderen. Namir al-Rashid war viele Jahre ein Schüler von Victor Guérin gewesen, hatte von ihm das Schreiberhandwerk erlernt und den Gelehrten bei einigen Forschungsreisen in die Alik´r begleitet. Seit über 1 Jahr galt der Gelehrte bereits als verschollen und war nun offiziell für tot erklärt worden.


    Viel Zeit zum Trauern dürfte dem rothwardonischen Schreiber allerdings nicht bleiben. Es gab Hinweise, dass Vertreter des Hauses Ashere in Wegesruh eingetroffen waren und das Haus der Wissenschaft aufsuchen wollten. Gerüchten zufolge war Prinz Silann Ashere entführt worden, und sein Onkel Amrán al Sahid setzte alles daran, den Prinzen zu finden und zu befreien. Es bestand kein Zweifel, dass Amrán, sollten die Gerüchte stimmen, die Gefährten des Forscherhauses um Hilfe bitten würde - und Namir würde dieser Bitte ohne zu zögern nachkommen. Es war allgemein bekannt, dass zwischen dem Haus Ashere und dem Haus der Wissenschaft schon seit längerer Zeit loyal Seite an Seite standen.


    Das klang auf jeden Fall spannend. Noch wesentlich interessanter waren aber die Geschichten, die Reisende aus dem hohen Norden zu erzählen wussten. Einer Gruppe von Abenteurern war es gelungen, eine junge Schamanin aus den Klauen von Draugr zu befreien. Da die Gefährten aus dem Forscherhaus nach Norden gereist waren, um einem in Vergessenheit geratenen Nord-Clan auf die Spur zu kommen, war man sich in Wegesruh schnell einig, dass es sich bei den Abenteurern um eben jene Gefährten handeln musste.


    Die Geschichten, die sich manche Bürger daraufhin ausdachten, waren teils völlig haarsträubend und entbehrten jeder Grundlage. Sachlichere Beobachter zogen ihre ganz eigenen Rückschlüsse und vermuteten, dass der Clan, dem die Gefährten auf der Spur waren, womöglich abtrünnig geworden war und sich einen Fluch oder etwas vergleichbares zugezogen hatten. Den Gefährten war es offenbar gelungen, den Clan aufzuspüren und ihr dunkles Geheimnis aufzudecken. Was am Ende tatsächlich geschehen war, das würde man wohl erst in Erfahrung bringen, wenn die Gefährten wieder zurück in Wegesruh waren.

  • [AD] zentrales Elsweyr - Corinthe

    Ausgedörrt liegen die Lande Zentralelsweyrs da. Die Luft ist staubig und trocken. Nur die robustesten Pflanzen oder jene, die das Glück haben, an den größeren, nicht ausgetrockenten Flüssen zu stehen, können sich noch einer grünen Farbe erfreuen. Doch selbst jene scheint im Flimmern der brennenden Sonne und im Schleier des sich auf die Blätter legenden Staubes nur fahl.


    Weit in der Ferne färbt sich der Horizont dunkel. Eine drohende Schwärze erfüllt den Himmel und nähert sich dem Umland Corinthes. Innerhalb von einer Stunde hat sich eine schwarze Decke über den ehemals wolkenlosen Himmel gelegt. Khenarthis Winde umspielen das trockene Gras und die Äste der abgestorbenen Bäume der Savanne. Wo die ersten Tropfen fallen, folgt gleich der dichte Schleier eines Tropenregens. Die ausgedörrte Erde nimmt die plötzliche Feuchtigkeit nicht auf, sondern trägt sie auf ihrer Oberfläche: Die ausgetrockneten Teiche und Seen liegen nicht länger trocken da. Es bilden sich rasant anwachsende Pfützen nicht nur in den Flussbetten, sondern auch auf den verwaisten Feldern.

    Ein Extrem wandelt sich in das andere. In Kürze sind die Gewässer gefüllt als hätte es nie Dürre gegeben. Bereits Stunden nach dem ersten Schauer treten die kleineren Bergbäche aus ihrem Bett. Wüstensenken füllen sich mit dem warmen Nass. Die Ströme schwellen an und bahnen sich ihre Wege durch die Ausläufer des Tenmarwaldes, ohne zu versickern. Dort, wo sie über das Ufer treten, fürchtet Schäden an Haus und Hof. Wie schlimm wird der Monsun diesmal werden?

    „Ich bin stets das, was mein Volk gerade von mir braucht. Ein Wächter. Ein Unterdrücker. Für manche zu entrückt. Für andere zu zudringlich. Ich bin die Leinwand, auf der die Leute ihre Träume und ihre Missgunst malen. Ein Gefäß für ihre Hoffnungen und Zweifel. Ein Spiegel. Nicht mehr.“
    ~ Sotha Sil

  • [DB] Wegesruh


    Zwei junge Mägde unterhielten sich angeregt auf dem Marktplatz und tauschten allerlei mehr oder weniger bedeutsame Neuigkeiten aus. Als ein stämmiger Nord mit Bart an ihnen vorbeiging, unterbrachen die beiden ihr Gespräch sofort und sahen dem Nord hinterher. "War das etwa ...?" - "Er war es. Sie sind vor kurzem aus Himmelsrand zurückgekehrt." - "Stell dir vor, die Leute erzählen sich, er hätte mit bloßen Händen einen Werwolf erwürgt, um den schwer verwundeten Altmer zu retten." - Die zweite Magd erwiderte seufzend: "Ich weiß, ich habe die Geschichte auch gehört. So einen Beschützer hätte ich auch gerne an meiner Seite ..."


    Die beiden Mägde warfen dem Nord noch einen teils sehnsüchtigen, teils bewundernden Blick hinterher, bevor sie sich wieder über den neuesten Tratsch austauschten.

  • [DB] Gerüchte in Wegesruh:


    Anfang des Monats Zweitsaat (2Ä 591) kehrt eine der mehr oder minder bekannten Abenteurergruppen von Sturmhafen nach Hause zurück: „Die Schwarzen Löwen“.


    Die Truppe kehrt bei ihrer Ankunft für einen Abend im „Cloudy Dregs Inn“ im Herzen von Wegesruh ein und feiert einen feucht-fröhlichen Abend, wobei der Abend bis in die frühen Morgenstunden andauert. Die Abenteurer haben scheinbar einiges zu feiern und betrinken das letzte Abenteuer ordentlich. Die „Schwarzen Löwen“ spendieren mehrere Lokalrunden und geben das letzte Abenteuer in Dunkelforst zum Besten, wo sie anscheinend eine Ruine von finsteren Daedra-Kultisten befreit haben. Ein paar andere Gäste berichten auch davon, dass nicht nur Freudentränen vergossen wurden. Am nächsten Morgen verliert sich die Spur der Abenteurer in alle Windrichtungen… Man munkelt, dass die „Löwen“ jetzt erstmal ihre Wunden lecken und die Ruhe ihres Zuhauses genießen wollen. Doch bestimmt wartet schon bald wieder das nächste Abenteuer auf diese wackere Truppe!


    ((OOC-Info: Diese Informationen können von Einheimischen gerne für eigenes RP aufgegriffen und als Insider-Wissen verwendet werden. Weitere Fragen beantworte ich gerne per PM 😊 ))

  • [DB] Sturmhafen, Wegesruh


    Der frühe Morgen am Hafen, wurde vom Geschrei eines Mannes in helle Aufruhr versetzt. Es ging ausgerechnet um das Lagerhaus von Viktor Pierrick, dem Geschäftsinhaber von Pierrick & Partner. Es flogen Werkzeuge und Kistendeckel, bis die Stadtwachen eintrafen, um den Mann endlich zu beruhigen. Es war unüberhörbar, dass dem Händler ein nicht unerheblicher Wertbestand abhanden gekommen ist. Verletzt wurde aber niemand.


    Das ganze Spektakel wird von einigen Schaulustigen beobachtet, die sich darüber lustig machen.


    "Der gute Vik, wurde also beklaut? DAS geschieht dem Kerl mal Recht! So, wie er seine Mitarbeiter behandelt, kann er ruhig auch mal bluten. Alfonse kriegt kaum seine drei Kinder mit der Arbeit ernährt, weil dieser Händler ein Geizkragen und Sklaventreiber ist."


    "Stimmt! Der Alte hat sicher einen Goldsack als Kopfkissen. Nur ist er der Einzige, der am Abend dann davon Leben und Essen kann. Ich hätte es ihm sogar gegönnt, wenn man sein Schiff gleich mit versenkt hätte."


    "Nah, soweit würde ich nicht gehen. Es tut reichen Leuten viel mehr weh, wenn ihnen das Geld ausgeht und sie einmal selbst spüren können, wie teuer das Leben eigentlich ist."


    Die beiden Lageristen öffnen sich in stummer Zustimmung ein Bier, stoßen an und genießen mit einem grinsen den Aufruhr.

  • [neutral] *An Marktplätzen in ganz Tamriel werden edle Pergamente aufgehängt. Alle klein unterzeichnet mit "Cirion Maganni"*


    Bilder

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  • [DB] Wegesruh


    Nachdem Gerüchte über eine Wünsche erfüllende Hexe Nahe Wegesruh die Runde machten, war es nur eine Frage der Zeit bis der Orden der Hexenjäger darauf reagierte. Doch die Kräfte des Ordens in der Hauptstadt mussten derzeit gegen die angreifenden Dreugh aus dem Westen Sturmhafens mobilisiert werden. Es tauchten kurzer Hand überall in der Stadt Flugblätter auf, mit denen die Monsterjäger nach Söldnern suchten die sich auf Hexenjagd begeben sollten...


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    OCC: Wer Interesse an einem Hexenjagd-Plot hat der kann sich gerne via Discord unter "Valdrigue" oder hier im Forum bei mir melden. Generell können und dürfen alle Interessenten unabhängig ihrer "Klasse" teilnehmen. Allerdings wäre ein stimmiges Charakterkonzept wünschenswert. Angedacht ist bisher eine Gruppe von 4 Spielern, mit einer entsprechenden Gegenspielerin gespielt von @Silana. Da ich bereits als ein Spieler gelte, sind somit noch 3 freie Plätze für den Plot verfügbar.

  • *In allen größeren Städten des Bündnisses, des Dominions und der freien Gebiete Goldküste und Hews Fluch werden Plakate nahe der Handelsplätze angeschlagen* (OOC: 08.07. ab 19 Uhr Eröffnungsfest von "Der zauberhafte Eindruck" Kontakt hier und im Spiel Account: Quarzkristall)


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  • [DB] Wegesruh


    Man konnte wirklich nicht behaupten, dass es in der Hauptstadt des Bündnisses an Gerüchten und Neuigkeiten mangelte. Angriffe der Dreugh aus dem Westen, Geschichten von einer wundersamen (oder gefährlichen) Hexe, die intensiven Rekrutierungsbemühungen des Ordens der Hexenjäger, Getuschel um die Adelige Vanesé Laurent, die zuletzt wieder vermehrt in der Öffentlichkeit gesehen wurde, Getratsche darüber, wer wann wie oft und zu welcher Gelegenheit den Magierladen der Magistra Aethyra aufgesucht hatte, und schließlich -unter den Mägden und Waschweibern ein scheinbar besonders beliebtes Thema- die Frage, ob die Heilerin Delia Lerineaux sich für den kühnen Nordkrieger Ulfrik Grimsson oder am Ende doch für den gebildeten Schreiber Namir al-Rashid entscheiden würde ...


    Unter den bodenständigeren Bürgern und Adeligen hatte man für derlei Geschwätz nicht viel übrig. Man verfolgte lieber die Entwicklungen in der Politk und im Krieg der drei Banner (in Cyrodiil lief es derzeit scheinbar gar nicht gut, vor allem das hinterhältige und tyrannische Dominion erzielte unerwartete Erfolge), tauschte sich über neueste Entdeckungen der Magiergilde aus, oder unterhielt sich über die anstehende Forschungsreise des Hauses der Wissenschaft. Allem Anschein nach hatte man im Forscherhaus Hinweise auf eine Dwemersphäre gefunden, die eine besondere Bedeutung zu haben schien. Die Gefährten rund um Namir al-Rashid hielten sich bisher hartnäckig bedeckt. Durchaus verständlich, denn noch stand die Forschungsarbeit ja ganz am Anfang.


    So viel war jedoch sicher - Madame Barneau hatte bereits ihre finanzielle Unterstützung zugesichert. Und auch Lord Barring, der seit kurzem ebenfalls als Mäzen am Haus der Wissenschaft beteiligt war, schien sich für die anstehende Forschungsreise zu interessieren. Was immer es mit dieser Sphäre auf sich hatte - wenn Lord Barring extra deswegen von Hochfels nach Wegesruh gereist war, um sich persönlich unterrichten zu lassen, musste es etwas besonderes sein. Oder wollte Lord Barring einfach nur die Gelegenheit nutzen, sich persönlich vorzustellen und die Gefährten endlich einmal näher kennenlernen? Nicht wenige Beobachter bezweifelten das und waren überzeugt, dass das Forscherhaus kurz davor stand, eine besondere wissenschaftliche Entdeckung zu machen.

  • [DB] Wegesruh


    Dass im Haus der Wissenschaft eine neue Forschungsreise geplant wurde, um eine Dwemersphäre zu bergen, hatte sich inzwischen überall herumgesprochen. Und auch der Besuch von Lord Barring, einem Aristokraten von Hochinsel, bot einigen Gesprächsstoff. Junge Damen von gehobenem Stand interessierten sich vor allem für sein Aussehen und sein Vermögen. Auch wurde eifrig darüber spekuliert, ob der Adelsmann schon vergeben sei, oder sich hier eine gute Möglichkeit des gesellschaftlichen Aufstiegs anbot.


    Doch nicht jeder sprach so wohlwollend über Lord Barring. Hier und da gab es verhaltene Kritik, warum sich ein Adelsmann von Hochinsel in die Belange einer Institution in Wegesruh einmischen musste. Zwar hielt sich hartnäckig das Gerücht, der Adelsmann sei auf dem politischen Gebiet eher unerfahren und auch wenig interessiert. Doch wer wusste schon, ob das auch stimmte. Für Aussenstehende mochten Bretonen Bretonen sein. Die Bretonen selbst unterschieden jedoch sehr genau, ob jemand aus Wegesruh, Dolchsturz, oder Hochinsel kam.


    Eine Neuigkeit ganz anderer Art sorgte schließlich für Aufmerksamkeit und lenkte von Lord Barring ab. Üblicherweise dauerten die Vorbereitungen für eine Forschungsreise eine gewisse Zeit. Umso überraschender stellte sich nun heraus, dass die Gefährten aus dem Haus der Wissenschaft bereits nach Schildwacht aufgebrochen waren. Höchst ungewöhnlich, dass die Forschergruppe es so eilig hatte und allem Anschein nach möglichst unbemerkt Wegesruh verlassen wollte. Die Mäzenin Madame Barneau hielt sich hierzu bedeckt, was den Gerüchten und Spekulationen um die zu bergende Dwemersphäre nur weitere Nahrung gab.

  • [AD] - Himmelswacht

    Eine Erfolgreiche Eröffnung
    !

    Am Sundas war es dann soweit! Das Khajay-atha - ein kleines Lädchen in Himmelswacht für Korb-, Flechtwaren und Allerlei Kleinigkeiten öffnete seine Türen. Und das zur großen Freude der Stadt wie man sah!

    Beinahe ein Dutzend Gäste sah man die Pforten durchschreiten. Ob Krieger, Magier, Händler, Bürger oder Reisende. Sogar der Besitzer des ansässigen Handelshauses Rawlith-jah hat sich an diesem Abend in schicken Gewändern gezeigt. Wenngleich Er wohl nichts erstanden haben soll, aber dennoch guter Dinge war. Auch die Gemahlin des Hauptmanns der Kriegergilde war zugegen, ging offenbar aber auch mit leeren Händen nach Hause. Nicht so wie viele der Besucher, die am späten Abend auch mit vollen Händen nach Hause gingen! Sogar eine Verlosung gab es, wie man den Zetteln am Schwarzen Brett der Stadt entnehmen konnte.

    So sah man ein Dunmerpaar mit einem kleinen, schmuckvollen, Kästchen unter dem Arm der Dame nach Hause spazieren. Eine Altmerische Händlerin, die derzeit wohl mit der Eröffnung eines kleinen Blumenladens kämpft schien ebenfalls etwas gewonnen zu haben!

    Und auch der Argonier der Magiergilde, der sich fleißig beim Waisenhaus der Stadt engagiert, hat wohl einen Gewinn abgestaubt!


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    Während der Gewinn der Händlerin vom Besitzer des Ladens - Amunaptran - geliefert wurde, wurde der Gewinn des Argonier's nach Hause getragen!

    So kam es, das man zu später Stunde einen Bretonischen Magus der Magiergilde zusammen mit dem Argonier - ebenfalls von der Magiergilde - einen großen Spiegel nach Hause tragen sah. Ein unsagbar seltsames Bild zu so später Stunde. Dem Getuschel nach war hier sogar etwas Magie im Spiel!

  • [DB] Wegesruh


    Noch immer waren die Gefährten aus dem Haus der Wissenschaft irgendwo in der Alik´r, auf der Suche nach einer Dwemersphäre. Zumindest war das das letzte, was man von ihnen gehört hatte. Gerüchte und Neuigkeiten aus Schildwacht brauchten schließlich eine Weile, bis sie in Wegesruh ankamen (oftmals über den Seeweg, und damit von Seeleuten und Reisenden, die zuvor die Wüstenstadt besucht hatten).


    Auch um Madame Barneau war es zuletzt sehr ruhig geworden. Nicht wenige sahen darin Kalkül, erst recht nach den Aufregungen rund um den Schakal, aber auch nach ihrem Rücktritt als Magistra im Orden des Lichts. Auch Lord Barring zeigte nur wenig Präsenz in der Öffentlichkeit, wenn er denn überhaupt noch in Wegesruh verweilte.


    Doch an Klatsch und Tratsch mangelte es in einer Stadt wie Wegesruh nie. Wenn es nicht das Forscherhaus oder die Magiergilde war, wenn nicht eines der Adelshäuser mit einem neuen -vermeintlichen oder echten- Skandal auf sich aufmerksam machte, irgendetwas fand sich immer, über das man sich austauschen konnte. Da war zum Beispiel der neue Schmied, Aidan Tardif, der als Geselle von Meister Georence aufgenommen wurde. Manch ein junges Weib soll dem muskulösen Bretonen mehr als nur einmal einen interessierten Blick zugeworfen haben. Andere interessierten sich mehr für die Arbeit des Gesellen und fragten sich, ob er den hohen Anforderungen von Meister Georence wohl standhalten würde.


    Ein ganz anderes, durchaus amüsantes Bild bot indessen dieser Tage eine junge Frau, die mit einer schlecht zusammengefügten Ritterrüstung und einem mickrigen Schwert in einem offen einsehbaren Hinterhof das Kämpfen übte. Manch einer staunte nicht schlecht, als er die Schankmaid Amélie Fournier wiedererkannte, die seit kurzem im Gasthaus Zur Trüben Neige arbeitete. Wer es allerdings wagte, sich über den Rotschopf lustig zu machen, bekam ordentlich was zu hören. Ein junger Kämpfer der Kriegergilde bekam gar eine kräftige Ohrfeige, als er ihr -sicher ohne böse Hintergedanken- Hilfestellung geben wollte und dabei der Schankmaid zu nahe kam. Eines Tage, so die junge Bretonin überzeugt, werde aus ihr eine tapfere Kriegerin. Bis es soweit ist, dürfte aber wohl noch sehr viel Zeit vergehen, da waren sich Beobachter einig. Schon als Schankmaid schien bei ihr die Linke nicht immer so recht zu wissen, was die Rechte tat. Wenn das Servieren von Bier und Wein schon eine Herausforderung darstellte, wie sollte da erst das Kämpfen klappen?

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