• Loc`Valtir, ein Dieb mit Charme
    (Hinweis: Der Charakterbogen enthält Spoiler)

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    Die Bürger, die ihn Treffen, halten ihn schnell für einen gewöhnlichen Streuner aus der Unterschicht, der sein Geld mit Minijobs und Kistenschleppen verdient, um am Abend alles in der Taverne zu versaufen. Doch dieser Altmer gehört zu den unglücklichen Seelen, die sich ihr Leben auf der Straße nicht bewusst ausgesucht haben. Er ging nicht, sondern wurde gegangen.


    In seinem bürgerlichen Leben war er (Spoiler: Loryarion Calanor Valnil Tirwlurion), der Sohn eines Uhrmachers aus Alinor. Er folgte seines Vaters Fußstapfen in seinem Bestreben das Handwerk zu perfektionieren und zu Verbessern, um eines Tages mit den besten Uhrmachern Sommersends zusammenarbeiten zu dürfen.


    Der Nachteil, den Perfektion mit sich bringen kann, äußerte sich im Laden seines Vaters in einem schleichenden Prozess. Da die Uhren seines Vaters aufgrund ihrer Qualität praktisch unverwüstlich waren, wurden auch die Verkaufszahlen irgendwann stark rückläufig, bis der Laden weniger als eine Handvoll Uhren in einem Monat verkaufte. Der Vorwurf, dass die Perfektion des Geschäftsmodells nicht dem Alaxon gerecht war, kam schnell durch andere Mitbewerber auf. Loryarions Vater war gezwungen, über eine Ladenschließung nachzudenken, da die laufenden Lebenserhaltungskosten nur schwer zu decken waren.


    Loryarion entschied sich dazu, ein großes Tabu zu brechen. Er wollte seine Fähigkeiten nutzen, um eine größere Menge Geld zu stehlen, damit seine Familie nicht um Haus und Hof bangen muss, wenn sie das Geschäft verlieren sollten. Einige Schließmechanismen waren ihm ja durchaus geläufig. Mit dem Geschäftsbuch seines Vaters suchte er sich ein paar der besser betuchten Kunden heraus, um diesen ein Angebot zu machen. Damit er Zugang zu den privaten Wohnräumen der Leute erhielt, gab der Mer vor, ein paar Uhren auf Kulanz überprüfen zu wollen. Sein erster Diebstahl kostete ihn viele Versuche und ein großes Maß an Überwindung, bis er einen Kunden an der Hand hatte, der ihm genug Zeit alleine gewährte. Seine Tat setzte letztendlich eine Vielzahl unglücklicher Geschehnisse in Gang, die dann dazu führten, dass er seine Familie und die Insel verlassen musste. Den Behörden in Alinor liegen keine Personenbezogenen Informationen mehr vor.


    Es ist eine Geschichte, die man vielleicht lieber selbst von ihm erfährt!



    "Jeder Mechanismus basiert auf ähnlichen Grundprinzipien. Zahnräder, Hebel, Kurbeln, Bolzen, Gewichte oder mal ein Seilzug. Wenn man die Grundlagen kennt, kann man erahnen, wo das Gegenstück für die Stachelfalle zwangsläufig sitzen muss, damit das Ganze überhaupt funktioniert!"

    loc1.pngPersönlichkeit:

    In seiner Bande wird er als ruhiger und ausgeglichener Freund beschrieben, der sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt, wenn etwas nicht funktioniert. Vergleicht man ihn aber mit seinen Kameraden, so ist er ziemlich das genaue Gegenteil seiner Freundin Zunderfliege. Warum sie so oft zusammen unterwegs sind, weis niemand. Er liebt seine Bande, aber er liebt es nicht, ein Dieb zu sein. Loc macht sich viele Gedanken um den nächsten Tag und die langfristige Selbstversorgung für seine Freunde und sich selbst. In den Gassen hilft er häufig Leuten aus, die Angst haben und sich bedroht fühlen. Mit seinem Wissen kann man ihn als eine Art Sicherheitsberater der Diebesgilde sehen.


    Loc`Valtir sieht sich selbst als reinen Handwerker, weniger als einen Räuber, der durch die Gegend schleichen muss. Gebt ihm ein Tor zum Knobeln, dann ist er zufrieden. Besteht die Gefahr von Schlägereien und Gewalt, versucht er diese immer zuerst zu schlichten, bevor die Fäuste fliegen. Für ihn bleibt das Diebesgeschäft ein professionelles Handwerk, in dem der geschickteste den Erfolg erntet, nicht der, der am härtesten draufschlägt.

    Aussehen und Kleidung:

    Loc ist ein normalgroßer Mer mit einer robusten Statur. Er ist ein Mann, der körperlicher Arbeit nachgeht und gerne mit anpackt. Seine Kleidung besteht oft aus eher schlichter Arbeitsbekleidung für Seeleute, jedoch mit großen Abnutzungsspuren und einigen ausgefransten Stellen, die er selbst geflickt hat. Ein auffälliges Merkmal an ihm ist seine Seemansmähne und sein - trotz der Kleidung - gepflegtes Äußeres. Haare und Bart sind immer in ordentlichem Zustand. Liegt das etwa daran, dass eine Frau in der Bande ist?


    In der Diebesgilde: loc2.png

    Als ehemaliger Uhrmacher besitzt er ein großes technisches Verständnis, eine ruhige Hand, Fingerspitzengefühl und ein perfektes Gehör. Er kann damit kleinste Abweichungen in einem laufenden Mechanismus hören und erfassen. Besonders beliebt ist seine Anwesenheit bei der Öffnung schwerer Tresore, die sich auf Herkömmlichen Wegen nicht - oder nur sehr schwer - öffnen lassen. Ihm gelingt es in kürzerer Zeit, herauszufinden, wie ein Mechanismus in sich zusammenarbeitet und kann damit auch eingebaute Fallen entdecken.


    Seine dafür nötige Ausrüstung ist teilweise sehr schwer und unhandlich. Für Waffen, die größer als ein Schlagstock sind, fehlt ihm daher oft der Platz.

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